Hagen

NRW: Mann will im üblen Zustand zur Geburt seines Kindes – Polizei stoppt ihn!

NRW: Ein Mann aus Hagen war angeblich zur Geburt seines Kindes unterwegs. Doch die Polizei ließ ihn nicht weiterfahren! (Symbolbild)
NRW: Ein Mann aus Hagen war angeblich zur Geburt seines Kindes unterwegs. Doch die Polizei ließ ihn nicht weiterfahren! (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Tim Oelbermann

Hagen. Ein Mann aus Hagen (NRW) war angeblich zur Geburt seines Kindes unterwegs – doch die Polizei ließ ihn nicht weiterfahren!

Die Beamten kontrollierten den 25-jährigen Autofahrer am frühen Donnerstagmorgen im Hagener Stadtteil Hohenlimburg (NRW). Und sie hatten einen guten Grund, dem werdenden Vater die Weiterfahrt zu verbieten.

NRW: Mann will Geburt seines Kindes miterleben – Polizei hält ihn an

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle stoppte die Polizei das Auto des Mannes, als dieser gegen 2.10 Uhr morgens auf der Verbandsstraße unterwegs war. Dort erzählte der 25-Jährige den Beamten, dass er auf dem Weg zum Krankenhaus sei, weil die Geburt seines Kindes kurz bevor stehe.

Doch während der Kontrolle verhielt sich der Fahrer merkwürdig, teilte die Polizei mit. Daraufhin führten die Beamten einen Drogentest bei dem jungen Mann durch.

Und tatsächlich schlug der Test an. Die Beamten konnten bei dem Autofahrer Spuren von Amphetamin nachweißen.

Polizei leitet Strafverfahren gegen Fahrer ein

Die Polizisten ordneten eine Blutprobe des 25-Jährigen an und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein. Ihm wird das Führen eines Fahrzeugs und Rauschmitteleinflusses vorgeworfen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Ob er tatsächlich auf dem Weg ins Krankenhaus war, um bei der Geburt seines Kindes dabei zu sein, oder ob er das nur als Vorwand sagte, um schnell aus der Polizeikontrolle zu gelangen, „wurde nicht weiter hinterfragt“, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage von DER WESTEN mit.

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Im Laufe des Donnerstagvormittags wurde der 25-Jährige entlassen. Sollte er anschließend weiterhin das Krankenhaus als Ziel gehabt haben, hätte er aufgrund der nächtlichen Vorkommnisse jedoch nicht selbst dorthin fahren dürfen, erklärte der Polizeisprecher. (at)