NRW: Vierjährige stirbt in Klinik – Gutachten offenbart Tragisches

Köln: Vierjährige stirbt in Klinik - Gutachten offenbart nun noch Schlimmeres. (Symbolfoto)
Köln: Vierjährige stirbt in Klinik - Gutachten offenbart nun noch Schlimmeres. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Panthermedia

Köln. Ein vierjähriges Mädchen ist in einer Klinik in Köln (NRW) gestorben. Diagnose: Lungenentzündung. Wie ein Gutachten nun offenbart, hätte der Tod des Mädchens bei rechtzeitiger Therapie verhindert werden können.

Die Eltern des kleinen Mädchens waren am 22. Dezember 2018 mit ihrer Tochter zur Notfall- und Aufnahmeambulanz der Kinderklinik in Köln-Porz gefahren. Die Tochter habe hohes Fieber gehabt, sei sehr schlapp und blass gewesen, wie der Express berichtet.

NRW: Mädchen (†4) stirbt an Lungenentzündung

Die behandelnde Ärztin gab Medikamente und entließ das Mädchen wieder. Außerdem sollten die Eltern nach einigen Tagen wieder zu einem Arzt. Doch nur drei Tage später hatte sich der Zustand des Mädchens dramatisch verschlechtert.

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Die Eltern bringen das Kind in die Kinderklinik Amsterdamer Straße. Dort stirbt die Vierjährige kurz darauf an der Lungenentzündung.

Gutachter deckt Schlimmes auf

Nun hat ein Gutachten eines allgemein beeideten, gerichtlich zertifizierten Sachverständigen klargestellt: Eine rechtzeitige Therapie hätte das Leben des Mädchens retten können.

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Gutachter spricht von schwerwiegenden Fehlern

Der Gutachter spricht von schwerwiegenden medizinischen Fehlern „sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie“.

Das Kind habe bei ihrer Geburt an einem Atemnotsyndrom gelitten und dadurch eine vorgeschädigte Lunge gehabt. Das Syndrom sei nicht genügend beachtet worden.

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Staatsanwaltschaft ermittelt

Für die Eltern nun eindeutig: Ihr Kind hätte gerettet werden können. Die Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft dauern an. (fb)

 
 

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