NRW: Greta (3) aus Viersener Kita stirbt ++ Erzieherin unter Mordverdacht ++ zweites Kind schildert Schreckliches

Die kleine Greta (3) ist in einer Kita in Viersen (NRW) gestorben. Eine Erzieherin (25) soll an dem Tod des Kindes nicht unschuldig sein.
Die kleine Greta (3) ist in einer Kita in Viersen (NRW) gestorben. Eine Erzieherin (25) soll an dem Tod des Kindes nicht unschuldig sein.
Foto: dpa/ Montage

Viersen. Es ist noch immer unfassbar. Es war der vorletzte Arbeitstag einer 25-jährigen Erzieherin (25) in einer Kita in Viersen (NRW), als die kleine Greta (3) einen Atemstillstand erlitt. Wenige Tage später starb das kleine Mädchen im Krankenhaus.

Weil Rechtsmediziner eine Gewalteinwirkung nicht ausschließen können, sitzt eine 25-jährige Erzieherin in U-Haft. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag hat die Polizei nun weitere Details zu dem Fall bekanntgegeben. Dabei wurde auch ein weiterer, ähnlicher Fall bekannt.

Viersen/NRW: Erzieherin unter Mordverdacht

Greta sei laut der Mutter ein „lebenslustiges, frohes, aktives und gesundes Kind“, berichtet Guido Rosskamp, Leiter der Mordkommission. Sie sei zur Notbetreuung in die Kita geschickt worden, war zu diesem Zeitpunkt das einzige Kind in ihrer Gruppe.

Als das Mädchen am Mittag müde wurde, legte man sie gegen 13.30 Uhr in den Schlafraum. Zu diesem Zeitpunkt war die Tatverdächtige allein mit dem Kind. Gegen 14.45 Uhr habe sie bemerkt, dass Greta nicht mehr geatmet habe, soll außerdem viele rote Punkte auf den Augenliedern gehabt haben.

Erzieherin alarmiert den Rettungsdienst - vergeblich

Die 25-Jährige alarmierte den Rettungsdienst, der das Kind anschließend in die Kinderklinik brachte. Doch sie kam nicht mehr zu Bewusstsein.

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Greta (3) erlitt eine schwere Gehirnschädigung

Einen Tag nach Gretas drittem Geburtstag trat der Gehirntod ein. Die Obduktion am folgenden Tag ergab, dass das Mädchen eine schwere Gehirnschädigung, hervorgerufen durch schweren Sauerstoffmangel, erlitten hatte.

Die Erzieherin hat nach Angaben der Polizei schon in den drei Kitas, in denen sie zuvor gearbeitet hatte, kaum eine Beziehung zu Kindern aufbauen können.

Das Erschreckende: Auch dort soll es bereits ähnliche Fälle der Atemnot gegeben haben. Unter anderem in einer Kita in Tönisvorst war es im Oktober 2019 ebenfalls zu einem Atemstillstand bei einem Kind gekommen. Laut dessen Vater habe das Kind im Nachgang berichtet, die Beschuldigte habe ihm fest die Hand auf den Mund gedrückt.

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Laut Manfred Joch, Leiter der Direktion Kriminalität, bestehe gegen die 25-Jährige der Vorwurf des Mords aus Heimtücke. Sie hatte die Stelle in der Kita zum 1. Januar 2020 angetreten, den Job am 15. April von sich aus gekündigt.

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Seit dem 19. Mai sitzt die Tatverdächtige in U-Haft. Greta verstarb am 4. Mai im Krankenhaus. Sie wurde in der Zwischenzeit bestattet. (vh)

 
 

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