NRW: Explosion in Mehrfamilienhaus – Mordkommission ermittelt

Nach einer Explosion in Ibbenbüren (NRW) kam ein Mann mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik. (Symbolbild)
Nach einer Explosion in Ibbenbüren (NRW) kam ein Mann mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik. (Symbolbild)
Foto: imago images / onw-images

Ibbenbüren. Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Ibbenbüren (NRW) am frühen Neujahrsmorgen um 1:07 Uhr ist ein Mann schwer verletzt worden.

Ein 49-Jähriger hatte mittels einer Propangasflasche für die Explosion in NRW gesorgt. Das Polizeipräsidium Münster hat eine Mordkommission eingerichtet.

Ibbenbüren in NRW: Mordkommission ermittelt wegen Explosion in Wohnhaus

Ulrich Bux, Leiter der Mordkommission, erklärt: „Weitere Bewohner des Hauses berichten, dass sie durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen wurden. Danach seien sie ohne zu überlegen sofort aus dem Haus geflüchtet. Auf der Straße haben sie dann den schwer verletzten 49-jährigen Mieter der Kellerwohnung liegen sehen.“

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49-Jähriger musste in Spezialklinik behandelt werden

Wie die Polizei Münster gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung mitteilte, hatte der 49-Jährige die Detonation vorsätzlich herbeigeführt. Dies soll mit der Absicht einer Selbsttötung geschehen sein.

„Nur durch Glück wurden keine weiteren Menschen schwer verletzt oder getötet“, so Bux. Gegen den 49-Jährigen wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt, da er durch die Explosion auch den Tod anderer Bewohner in Kauf genommen habe.

Durch die Explosion wurde der 49-jährige Ibbenbürener so schwer verletzt, dass er in einer Spezialklinik behandelt werden muss. Eine Bewohnerin des Hauses erlitt leichte Schnittverletzungen an den Händen.

Das Wohnhaus gilt als einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar. Weitere Ermittlungen dauern an. (vh)

>>Anmerkung der Redaktion<<

Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 
 

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