NRW: Hund in der prallen Sonne im Auto eingesperrt – diese Aktion der Besitzerin macht sprachlos

Foto: dpa

Ruppichteroth. Erschütternde Nachrichten wie diese häufen sich in den warmen Monaten: Wieder wurde ein Hund im Auto eingesperrt. Wieder wurde das Tier fahrlässig zurückgelassen, ohne darüber nachzudenken, welche Qualen der Hund erleidet.

So geschehen diesmal in Ruppichteroth im Rhein-Sieg-Kreis in NRW. Eine Zeugin alarmierte die Polizei. Sie hatte das Auto entdeckt und darin den zurückgelassenen Hund gesehen, wie er qualvoll bei Hitze in der prallen Sonne eingesperrt war.

Hund bei Hitze im Auto eingesperrt

Die Beamten rückten an und konnten keine Besitzerin antreffen. Deswegen handelten sie sofort: Die Scheibe des Autos wurde eingeschlagen, der Hund wurde aus seiner misslichen Lage befreit.

Die Polizei versorgte das erschöpfte Tier erst einmal mit ausreichend Wasser.

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Das Verhalten der Hundebesitzerin macht wütend: Erst nach über einer Stunde erschien sie wieder an ihrem Auto, unklar wie lange der Hund ingesamt bei der Hitze eingesperrt war.

Frau hat Strafverfahren am Hals

Doch die Aktion hat nun Folgen für die Frau: Die Polizei erstattete Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen die 59 Jahre alte Ruppichterotherin.

Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang wir nochmals an alle Autobesitzer, keine Menschen (insbesondere Kinder) aber auch keine Tiere bei diesem Wetter in Fahrzeugen zurückzulassen.

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„Fahrzeug heizen sich bei diesen Wetterlagen, auch bei nicht direkter Sonneneinstrahlung, in kurzer Zeit so auf, dass es für die zurückgelassenen Lebewesen zu lebensbedrohlichen Situationen kommen kann“, schreibt die Polizei.

Erst am Dienstag hatte eine Frau ihr zehn Monate altes Baby und ein Kleinkind in einem Auto zurückgelassen. Die Geschichte kannst du hier lesen.

 
 

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