NRW: Heftige Kritik an Entscheidung! Weil Armin Laschet nach Griechenlandreise ...

NRW: Armin Laschet muss heftige Kritik über sich ergehen lassen, weil er nach seiner Griechenlandreise keinen Corona-Test machte.
NRW: Armin Laschet muss heftige Kritik über sich ergehen lassen, weil er nach seiner Griechenlandreise keinen Corona-Test machte.
Foto: imago images / Ralph Sondermann

NRW. Heftige Kritik an Entscheidung von Armin Laschet, dem Ministerpräsidenten von NRW!

Der Politiker ließ sich nach seiner Griechenlandreise nicht auf Corona testen. Jetzt muss er harte Vorwürfe von der Opposition einstecken, seine eigenen Corona-Regeln zu brechen. Das Land NRW hält gegen die Kritik.

NRW: Heftige Kritik an Entscheidung von Armin Laschet

Heftige Kritik kommt von NRW-Oppositionsführer Thomas Kutschaty. Er kritisiert Laschet dafür, dass sich der NRW-Ministerpräsident nach seiner Rückkehr aus Griechenland nicht auf Covid-19 testen lassen hat.

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Kutschaty sagte, er hätte „von einem Ministerpräsidenten mit Vorbildfunktion erwartet, dass er sich nach seiner Rückkehr sofort testen lässt. Er hätte damit ein wichtiges Zeichen setzen können.“

Das Land NRW hatte dagegen mitgeteilt, dass kein Grund bestehe, dass der Ministerpräsident und seine Delegation nach dem Auslandsaufenthalt „einen Pflichttest machen oder sich in Quarantäne begeben“ müssten. Schließlich sei weder die Insel Lesbos noch weitere Teile Griechenlands Risikogebiete.

Der SPD-Chef kritisierte allerdings: „Wie soll man Armin Laschet seine Appelle noch abnehmen können, wenn er sich selbst nicht daran hält?“

Den Besuch in Griechenland fand aber auch Kutschaty politisch durchaus sinnvoll. „Es war wichtig, auf die Situation der Flüchtlinge aufmerksam zu machen“, sagte Kutschaty. Durch die Corona-Krise sei ihre Lage zuletzt „etwas in Vergessenheit geraten“. Dass Laschet aber gleichzeitig mit seinem Stellvertreter, Flüchtlingsminister Joachim Stamp (FDP), in einer Maschine nach Griechenland geflogen ist, sei „fahrlässig“ gewesen.

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Der NRW-Ministerpräsident war am Sonntag nach Griechenland gereist, um unter anderem mit Premierminister Kyriakos Mitsotakis über die Flüchtlingssituation zu sprechen und sich auf Lesbos ein Bild von den überfüllten Flüchtlingslagern zu machen.

Allgemeine Kritik an Politik des NRW-Ministerpräsidenten

Kutschatys Kritik richtet sich grundsätzlich an die Politik Laschets. So zeigte sich der SPD-Chef überzeugter von der bayerischen Corona-Politik. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder habe sein Land bislang besser durch die Krise geführt als Laschet Nordrhein-Westfalen, wo die Landesregierung früher auf Lockerungen gesetzt hatte. In der Krise solle man „weniger Laschet, dafür mehr Söder“ wagen, sagte Kutschaty. Manchmal müsse man als Regierungschef „Maßnahmen treffen, die auf den ersten Blick unpopulär sind“.

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Der SPD-Chef warnte schließlich davor, die Corona-Regeln zu locker zu nehmen. Das sei „brandgefährlich“, denn: „Corona ist kein Schnupfen.“ Vor allem die Gesundheit älterer Menschen sei gefährdet, „und nicht zuletzt die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands“. (dpa mit nk)

 
 

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