NRW: Torwart stirbt in der Kabine vor den Augen seines Teams – Familie braucht deine Hilfe

In NRW brach Torhüter Andreas Tesch (†31) nach dem Training zusammen. Wenig später starb der 31-Jährige in einer Klinik.
In NRW brach Torhüter Andreas Tesch (†31) nach dem Training zusammen. Wenig später starb der 31-Jährige in einer Klinik.
Foto: Ahlener SG, imago images/Norbert Schmidt

Ahlen. Eine traurige Nachricht erschütterte die Handball-Welt in NRW direkt zu Beginn des Jahres.

Nach dem Training der Ahlener SG aus dem Kreis Warendorf (NRW) brach Torhüter Andreas Tesch (†31) in der Kabine zusammen. Wenig später starb er in einer Klinik, teilte sein Verein mit.

Besonders schlimm: Andreas Tesch ist erst zehn Wochen vor dem schrecklichen Unglück Vater einer Tochter geworden. Im Sommer hatte er dem Handball-Drittligisten Ahlener SG vorübergehend den Rücken zugekehrt, um mehr Zeit für den Bau eines Hauses zu haben. Erst im Dezember, wenige Tage vor seinem Tod, kehrte er ins Tor der HSG zurück.

NRW: Handballer stirbt und lässt junge Familie zurück

„Andreas Tod hat nicht nur uns als Familie plötzlich und hart getroffen, sondern neben den vielen Freunden und Bekannten, auch seine Weggefährten aus Beruf und Sport sowie viele weitere, die ihn aus der großen Handballfamilie kennen“, schreibt Oliver Tesch.

Der Bruder des Verstorbenen hat im Netz eine Spendenaktion für die junge Familie ins Leben gerufen, um sie finanziell abzusichern und ihr eine Perspektive zu bieten. Allein bei Paypal haben sich bereits über 1000 Leute beteiligt.

„Wir sind überwätigt von der großen Anteilnahme“, schreibt Oliver Tesch. Die Spendenaktion findest du HIER>>>

------------------------------------

Mehr Themen aus NRW:

NRW: Mann (43) zündet FKK-Saunaclub an und tötet Gast – der Grund ist wirklich unfassbar

Essen: Bon-Pflicht – Bäckereien flippen aus „Habe mich fürchterlich aufgeregt“

NRW: Mann tot in Wohnung aufgefunden – Polizei hat schrecklichen Verdacht

------------------------------------

Auch das Vereinsleben des Handball-Drittligisten Ahlener SG steht seitdem still. „Worte können die aktuelle Gefühlslage im Verein nicht ausdrücken“, erklärt ASG-Sprecher Sven Sandbothe. „Wir haben einen herzensguten Menschen, einen Freund verloren.“ Die Mitspieler des 31-Jährigen mussten mitansehen, wie ihr Torhüter in der Kabine zusammenbrach.

Mannschaft zieht Fachleute hinzu, um Schock zu verarbeiten

Die Mannschaft ist weiterhin schockiert von dem schrecklichen Unglück. Der Spielbetrieb wurde bis aufs Weitere eingestellt. Für Samstag wurde bereits das zweite Spiel in diesem Jahr abgesagt. Gemeinsam mit Fachleuten versuchen die Spieler das Erlebte zu verarbeiten.

Erst im November kam es zu einem tragischen Zwischenfall bei einem Handball-Spiel in Essen-Überruhr. Ein Spieler brach auf dem Feld zusammen und verstarb am Sonntag im Krankenhaus. Mehr dazu kannst du HIER lesen>>> (jg)

 
 

EURE FAVORITEN