NRW: Frau aus Eifersucht auf bestialische Weise getötet – jetzt wird der Killer für immer weggesperrt

Das Schwurgericht Hagen hat das Urteil gegen David G. gesprochen. (Symbolfoto)
Das Schwurgericht Hagen hat das Urteil gegen David G. gesprochen. (Symbolfoto)
Foto: Bernd Thissen/dpa

Jetzt wird der Killer für immer weggesperrt...

Das Schwurgericht Hagen (NRW) hat David G. (25) wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Er hatte gestanden, dass er in der Nacht auf den 10. Juni 2020 seine Frau Violetta R. (38) in Hagen (NRW) erstochen hat – aus Eifersucht. Und das auf bestialische Art und Weise.

NRW: David G. tötet Ehefrau aus Eifersucht mit 49 Messerstichen

Der Fall: Am 15. Juni hatten Polizisten die verwesende Leiche des Opfers nur durch Zufall in der gemeinsamen Wohnung in Hagen entdeckt. Einen Tag später hat ein SEK David G. in Iserlohn in einer Wohnung eines Bekannten festgenommen und die gemeinsame Tochter (heute 4) aus seinen Fängen befreit.

Zum Prozessauftakt hatte David G. noch erklärt, dass er während der Tat die Kontrolle über sich verloren habe. Er sei wütend gewesen, weil ihm seine Frau nach zwei Affären nicht die gemeinsame Tochter habe überlassen wollen.

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Der Unterschied zwischen Mord und Totschlag:

  • Totschlag ist laut deutschem Strafrecht die vorsätzliche Tötung eines Menschen, die NICHT die Merkmale für Mord erfüllen
  • Mordmerkmale: Mordlust, Befriedigung des Geschlechtstriebs, Habgier, Heimtücke, Grausamkeit, Einsatz eines gemeingefährlichen Mittels, Ermöglichungsabsicht (um Straftaten begehen zu können), Verdeckungsabsicht (um Straftaten zu verdecken)
  • Freiheitsstrafe bei Totschlag: 5-15 Jahre
  • Freiheitsstrafe bei Mord: bei Feststellung der besonderen Schwere der Schuld lebenslänglich, bei verminderter Schuldfähigkeit oder Kronzeugenregelung weniger

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Richterin Heike Hartmann-Garschagen beim Urteil: „Er war der Meinung, dass die Frau sein Eigentum war und sie ihm zu gehorchen habe.“ Die Leiche von Violetta R. hat laut Obduktion 49 Stiche aufgewiesen, beide Halsschlagadern sind durchtrennt worden. R., die neben dem gemeinsamen Kind mit G. zwei weitere Kinder hatte, ist neben ihrem Bettsofa qualvoll verblutet.

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NRW: Polizei findet Leiche nur durch Zufall

Die Beamten hatten David G. im Moment des Leichenfundes festnehmen wollen, weil er nach Serbien ausgeliefert werden sollte. In Serbien ist er 2018 wegen Menschenhandels zu zwölf Jahren Haft in Abwesenheit verurteilt worden. G. ist hierzulande schon am 24. April festgenommen worden – wegen eines Auslieferungsersuchens von Interpol Serbien. Doch eine Auslieferungshaft darf maximal 40 Tage dauern. G. wurde am 2. Juni entlassen, weil die schriftlichen Unterlagen aus Serbien einen Tag zu spät angekommen waren. Keine zwei Wochen später dann die brutale Tat an Violetta R.

Jetzt wird er genug Zeit haben, über seine Bluttat nachzudenken. Zeit, die Violetta R. nicht hatte... (mg)

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