Hagen

NRW: Hagener zechte mit bestem Freund, dann war er tot – Corona-Schock bei Prozessbeginn!

Hagen: Prozess platzt - Angeklagter muss in Quarantäne

Prozess platzt: Angeklagter muss in Corona-Quarantäne.

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Hagen. Einmal rein, und dann ging es schon wieder raus! Und das noch bevor es richtig begonnen hatte.

Kuriose Szenen im Landgericht Hagen (NRW) am Mittwochmorgen. Eigentlich sollte gegen Artur K. (37) der Prozess wegen der Tötung seines besten Kumpels starten. Alles war angerichtet, der Angeklagte hatte neben seinen Anwälten auf der Anklagebank Platz genommen.

NRW: Statt Prozessbeginn muss Angeklagter in Quarantäne

Dann kam die Vorsitzende Richterin Heike Hartmann-Garschagen herein. Und verkündete, dass der Prozessbeginn kurzfristig platzt. Grund: der Angeklagte muss in Quarantäne. Ein Mitgefangener aus seiner Zelle in der JVA Hagen war am 7. Mai positiv auf Corona getestet worden. Auch wenn ein Test bei Artur K. negativ ausgefallen war, folgte das Gericht der Coronaschutzordnung. Die Folge: der Prozessbeginn muss verschoben werden. Jetzt soll es am 27. Mai losgehen.

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Die Bluttat von Emst wirft Fragen auf. Vor allem das 'Warum?' ist völlig unklar. Die Staatsanwaltschaft wirft Artur K. vor, seinen besten Freund in den frühen Morgenstunden des 1. Dezember vergangenen Jahres in seiner Hagener Wohnung erschossen zu haben. Die Anklage lautet auf Totschlag.

Männer waren gut befreundet

Die beiden Männer sollen seit langem befreundet gewesen und als Sportschützen Waffen als gemeinsames Hobby gehabt haben. Am Abend der Tat soll der getötete Freund Artur K. mit einer Flasche Wodka besucht haben.

Offenbar im Suff soll im Verlauf der Nacht der auf dem Sofa sitzende Angeklagte fünf Schüsse mit einer Pistole auf den vor ihm stehenden Freund abgefeuert haben.

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Plötzlich fallen Schüsse

Zwei Schüsse sollen laut Anklage daneben gegangen sein, einer soll ihn in die Beine getroffen haben, weitere durchschossen Magen, Lunge und Herzbeutel. Dann soll der Angeklagte aufgestanden sein, seinen Freund zu Boden getreten haben und auf den bäuchlings am Boden Liegenden weitere zwei Schüsse abgefeuert haben. Diese trafen ihn in Rücken und Hinterkopf. Bei diesen Schüssen geht die Staatsanwaltschaft von einer Tötungsabsicht aus.

Doch ein Motiv ist für die Staatsanwaltschaft bislang nicht erkennbar.

Der nicht vorbestrafte ehemalige Berufssoldat hatte einige Stunde nach der Tat selbst den Notruf gewählt. Ihm drohen bei Verurteilung 5 bis 15 Jahre Haft.

 
 

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