Grevenbroich (NRW): Polizei verfolgt Mann mit dem Auto – alles endet mit schwerem Unfall an Bahnübergang

Grevenbroich (NRW): Eine rasante Verfolgungsjagd endet im Krankenhaus.
Grevenbroich (NRW): Eine rasante Verfolgungsjagd endet im Krankenhaus.
Foto: Jan Ohmen

Grevenbroich. Am Montag hat sich ein Pkw-Fahrer in Grevenbroich eine rasante Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert – dabei kam es zu einem schlimmen Unfall!

Auf der Flucht passierte der 45-jährige Mann einen geschlossenen Bahnübergang in Grevenbroich und wurde von einer Regionalbahn gerammt.

Grevenbroich: Mann flüchtet nach Verkehrskontrolle

Anlass der rasanten Verfolgungsjagd war, wie ein Sprecher der Polizei bestätigt, ein Verkehrsvergehen des BMW-Fahrers. Als Beamte der Polizei den Mann wegen des Vergehens anhalten wollten, flüchtete der 45-Jährige in seinem Wagen und eröffnete damit eine Verfolgungsjagd.

Beendet wurde diese erst durch einen schweren Unfall mit einer Regionalbahn. In dem Moment, als der flüchtige Fahrer den Bahnübergang am Hemmenderer Weg überquerte, obwohl die Schranken bereits geschlossen waren, erfasste ihn ein Regionalzug.

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Bei dem Unfall wurde der Mann schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen haben die 21 Fahrgäste des Regionalzugs den Unfall unbeschadet überstanden.

Die Polizeibeamten begleiteten den Mann ins Krankenhaus, denn der mögliche Auslöser der waghalsigen Flucht könnte ein offener Haftbefehl über eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wegen Drogendelikten gewesen sein.

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Dass der Mann aus Grevenbroich nicht über eine Fahrerlaubnis verfügte und offenbar unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand, könnte ihn überdies motiviert haben, sich der Kontrolle zu entziehen. Bei seinen Sachen fanden die Polizeibeamten zudem eine Substanz, bei der es sich um Amphetamin handeln dürfte.

Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Der 45-Jährige wird zeitnah einer Justizvollzugsanstalt überstellt.(cm)