NRW: Giftschlange in Herne – ein Jahr später plagt die Stadt noch immer DIESES Problem

NRW: Vor ziemlich genau einem Jahr hielt eine hochgiftige Monokelkobra die Stadt Herne in Atem. Doch auch jetzt sind noch nicht alle Probleme gelöst. (Symbolbild)
NRW: Vor ziemlich genau einem Jahr hielt eine hochgiftige Monokelkobra die Stadt Herne in Atem. Doch auch jetzt sind noch nicht alle Probleme gelöst. (Symbolbild)
Foto: imago images / imagebroker; Rainer Raffalski / FUNKE Foto Services GmbH (Montage DER WESTEN)

So schnell wird die Stadt Herne (NRW) diese Tage im August 2019 nicht vergessen!

Vor ziemlich genau einem Jahr hielt eine hochgiftige Monokelkobra die Stadt Herne (NRW) in Atem. Mehrere Tage lang wurde nach dem Tier gesucht, mehrere Wohnhäuser in der Gegend wurden evakuiert.

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NRW: Ein Jahr nach Giftschlangen-Panik in Herne – Stadt hat noch immer DIESES Problem

Am 25. August 2019 wurde sie im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gesichtet, dann war die Monokelkobra verschwunden. Anwohner dürfen vier Tage lang nicht mehr in ihre Häuser. Erst am fünften Tag konnte ein Schlangenexperte die Kobra in einem Kellerschacht einfangen.

Doch die aufwendige, tagelange Suchaktion hat ihren Preis. Wie Stadtsprecher Christoph Hüsken auf Anfrage von DER WESTEN bestätigte, beläuft sich die Summe auf mehrere zehntausend Euro.

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Doch eben dieses Geld hat die Stadt Herne auch ein Jahr nach dem Einsatz noch immer nicht vom mutmaßlichen Schlangenhalter zurückbekommen.

Stadt Herne wartet noch immer auf mehrere zehntausend Euro

„Wir befinden uns noch in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen nicht artgerechter Tierhaltung“, erklärte Hüsken am Mittwoch gegenüber DER WESTEN. Erst wenn dieses Verfahren abgeschlossen sei, würde man dem mutmaßlichen Schlangehalter die Rückerstattung der Kosten auferlegen können.

Wieso mutmaßlicher Schlangenbesitzer? Weil der Bewohner des Mehrfamilienhauses WDR-Berichten zufolge bis heute behauptet, die Monokelkobra gehöre nicht ihm – obwohl bei ihm zuhause 22 (!) zum Teil auch giftige Schlangen sichergestellt wurden!

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Da es sich um ein laufendes Verfahren gegen den Verdächtigen handelt, kann Stadtsprecher Hüsken keine aktuelle Bestandsmeldung abgeben. Dass sich die Angelegenheit nun schon seit rund einem Jahr zieht, begründet er knapp: „Das ist einfach ein rechtliches Verfahren und das braucht halt seine Zeit.“

DER WESTEN berichtete im vergangenen Sommer über die aufwendige Kobrasuche in Herne (NRW) <<< (at)

 
 

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