NRW: Giftiger Industrie-Müll von Shell – so viele Städte sind WIRKLICH betroffen

NRW: Jahrelang wurden giftige Schwermetalle als „Petrolkoks“ verkauft und u.a. im Steag-Kohlekraftwerk in Herne verbrannt. (Symbolbild)
NRW: Jahrelang wurden giftige Schwermetalle als „Petrolkoks“ verkauft und u.a. im Steag-Kohlekraftwerk in Herne verbrannt. (Symbolbild)
Foto: Ralph Bodemer / FUNKE Foto Services

Über Jahre hinweg soll Shell giftige Abfallstoffe verwendet und die Nutzung verharmlost haben, indem der Ölkonzern sie als Petrolkoks bezeichnete. Das sei nun bekanntgeworden und beschäftige die Landespolitik NRW, wie die „WAZ“ berichtet.

Die giftigen Abfallstoffe enthielten Nickel, Vanadium sowie polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, welche eine große Gesundheitsgefahr darstellen. In den Steag-Kohlekraftwerken Herne und Lünen sollen demnach über 150.000 Tonnen des giftigen Schwermetalls verbrannt worden sein.

NRW: In diesen Städten kam Petrolkoks zum Einsatz

Der „WAZ“ zufolge sollen die giftigen Raffinerie-Rückstände in knapp 20 Städten in NRW verwendet worden sein. Und zwar in folgenden:

  • Herne
  • Lünen,
  • Bottrop
  • Gelsenkirchen
  • Duisburg
  • Essen
  • Marl
  • Moers
  • Castrop-rauxel
  • Krefeld
  • Ratingen
  • Dinslaken
  • Köln-Niehl
  • Rheinberg-Orsoy
  • Eschweiler-Weisweiler
  • Rietberg
  • Dülmen
  • Petershagen
  • Troisdorf

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Dem NRW-Umweltministerium zufolge werde die Einhaltung der Schwermetall-Emissionen „durch Einzelmessungen alle drei Jahre überprüft.“

Welche Folgen die giftigen Stoffe für Menschen haben können und wie die Landespolitik dagegen vorgehen will, erfährst du bei der WAZ.

 
 

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