NRW: Gefährlicher Mann bricht aus Psychiatrie aus – die Spur führte in DIESE Stadt

NRW: Der gesuchte Sträfling ist mittlerweile wieder in Haft. (Symbolbild)
NRW: Der gesuchte Sträfling ist mittlerweile wieder in Haft. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

Aachen. Ein gefährlicher Sträfling (39) ist aus der geschlossenen Psychiatrie der Asklepios Klinik Nord in Hamburg geflohen. Wie die Polizei mitteilte, hat eine mögliche Spur nach NRW geführt.

Gegen 12 Uhr am Donnerstag meldeten die Beamten, dass die Fahndung eingestellt werde: Die Polizei Berlin nahm den Mann in der Hauptstadt fest.

NRW: Sträfling auf der Flucht – Polizei hat dringende Warnung

Der 39-Jährige kehrte am 19. November nicht von einem unbegleiteten Freigang zurück. Eine Woche später fahnden die Beamten öffentlich nach dem entflohenen Mann. „Es ist nicht auszuschließen, dass von dem Mann eine Eigen- und Fremdgefährdung ausgeht“, warnt die Polizei.

Zuletzt wurde er am Tag seines Verschwindens im Hamburger Stadtteil St. Pauli gesehen. Die Polizei vermutet ihn in Hamburg. Ihn könnte es nach Recherchen der Beamten aber auch ins westliche NRW, nach Aachen, verschlagen haben.

Die Beamten warnten: „Wer den Entwichenen sieht, sollte ihn nicht ansprechen, sondern unverzüglich die Polizei verständigen“.

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Darum war der Mann in der Psychiatrie

Nach Angaben des „Hamburger Abendblatts“ handelt es sich bei dem Gesuchten um einen ehemaligen Feuerwehrmann. Zwischen 2008 und 2014 soll er 15 Feuer gelegt haben, vor allem in Krankenhäusern.

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Er soll für den Großbrand in der UKW-Augenklinik verantwortlich gewesen sein, bei dem ein Schaden von 1,3 Millionen Euro entstand. Vor Gericht wurde er zu einer fünfjährigen Haft in der Psychiatrie verknackt. Nach Jahren der Therapie habe er allerdings immer mehr Freiheiten bekommen.

Die nutzte er offenbar jetzt für einen verlängerten Freigang. (ak)

 
 

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