NRW: Gastronom mit Wut-Post gegen Anwohner! „Schwachsinnig“, „sinnfrei“

Die Betreiber einer Gastronomie sind sauer wegen einiger Anwohner. (Symbolbild)
Die Betreiber einer Gastronomie sind sauer wegen einiger Anwohner. (Symbolbild)
Foto: dpa

Endlich ist der komplette Lockdown wegen der Corona-Krise für die Restaurants, Kneipen und Bars in NRW vorbei – und nun gibt es für eine Lokalität gleich den nächsten Ärger.

Nach wochenlangem Betriebsstopp durften Gastronome in NRW wieder ihre Türen öffnen, wenn auch unter strengen Auflagen für die Gäste. Die Verbreitung des Coronavirus soll verhindert werden, gleichzeitig sollen sich die Menschen wieder in den Lokalen ihrer Wahl wohlfühlen. Doch das stört offenbar einige.

In Köln verschaffen der Betreiber der „Bagatelle“ nun ihrer Wut auf Facebook Luft. Denn: Wiederholt kommt es offenbar zu Anrufen von Anwohnern, nach der Wiederaufnahme des Betriebs in Köln.

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Schluss mit der Corona-Ruhe in der Kölner Südstadt. Für einige Anwohner wohl nur schwer zu ertragen. Dabei ist das Veedel wegen der vielen Bars und Restaurants so beliebt.

NRW: Wütende Anwohner bringen Gastronomen auf die Palme

„Liebe Ordnungsamt-Anrufer, wir haben bedingt Verständnis über euren Ärger. Wir dürfen wieder öffnen, die Ruhe ist vorbei und Corona hat uns noch nicht dahingerafft. Das muss man als besorgter Anwohner-Bürger erstmal verarbeiten“, teilt die „Bagatelle“ ironisch aus.

Und weiter: „Aber wem schadet ihr denn, wenn ihr das Ordnungsamt anruft, weil um 21.30 Uhr ein Straßenmusiker auf unserer Terrasse spielt? Oder weil Tische von uns legal auf einem Parkplatz stehen? Uns nicht!!! Wir kommen da recht gut mit klar, das Amt hat uns bei den Besuchen sogar gelobt, weil wir uns vorbildlich verhalten.“


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„Schwachsinnige Frustrations-Anrufe“

Stattdessen würden die ständigen Anrufe dem Ordnungsamt der Stadt selbst schaden, da die Mitarbeiter ohnehin wegen der Kontrolle der Auflagen im Dauerstress seien: „Zu wenig Personal mit zu vielen Überstunden. Überall muss alles kontrolliert werden, zum Beispiel am Aachener Weiher, an der Agneskirche oder am Chlodwigplatz. Es müssen Hot-Spots wie das Rheinboulevard oder der Brüsseler Platz abgeriegelt und kontrolliert werden. Es müssen hunderte Anträge von Gastronomen/Innen im Eilverfahren geprüft und genehmigt werden. Es müssen Gebühren für die Außengastronomie erlassen werden.“

Die „Bagatelle“ hat die Nase voll von den „schwachsinnigen Frustrations-Anrufen, weil es irgendwem nicht passt dass ein falscher Stuhl auf nem Parkplatz steht“ – und appelliert zum Schluss: „Und wenn ihr es uns zuliebe nicht sein lasst, dann macht es doch einfach mal für die systemrelevanten Menschen, die diesen sinnfreien Anrufen nachgehen müssen.“ (jg)

 
 

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