NRW: Frau will Katzen vermitteln – als sie DAS am Telefon hört, fällt sie vom Glauben ab

Eine Frau aus NRW wollte zwei Katzen vermitteln. Während des Gesprächs mit einem Interessenten konnte sie kaum glauben, was er am Telefon erzählte. (Symbolbild)
Eine Frau aus NRW wollte zwei Katzen vermitteln. Während des Gesprächs mit einem Interessenten konnte sie kaum glauben, was er am Telefon erzählte. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61 // privat

Hückelhoven. Dieses Telefonat wird Petra Schmidt wohl nicht so schnell vergessen. Seit 14 Jahren vermittelt sie in NRW Katzen, die von der Straße aufgelesen und aufgepäppelt wurden.

Im ersten Moment schien es sich bei dem Anruf am Abend des 23. Oktober um ein normales Vermittlungsgespräch zu handeln. Was sich dann jedoch ereignete, macht Petra Schmidt auch heute noch wütend.

NRW: Schon beim Klingeln erregte ein Detail Verdacht

„Ich hatte die Anzeige für die beiden Jungtiere gerade online gestellt, keine fünf Minuten später klingelte das Telefon. Da stand private Nummer, da habe ich mich erst einmal gewundert, aber bin dran gegangen“, erzählt die Frau aus Hückelhoven im Westen von NRW.

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Im ersten Moment habe alles wie eines der Vermittlungsgespräche geklungen, die sie schon seit Jahren regelmäßig führt. Am Telefon sei ein junger Mann gewesen. Er habe sich für den kleinen Max interessiert.

„Da habe ich gesagt: ‚Moment Mal!‘ Den gibt es nur zusammen mit Bruder Moritz“, erzählt Petra Schmidt.

Findel-Kitten in der Aufzucht

Die beiden kamen gemeinsam als Jungtiere zu ihr. Damals war die Katzenmama mit ihren Kitten in einer Fabrik gefunden worden. Petra Schmidt, Vorstandsvorsitzende eines Tierschutzvereines und eines Hilfsprojekts für Katzen in Hückelhoven, nimmt die Tiere auf.

Damals waren Max und Moritz nicht einmal vier Wochen alt. Seit inzwischen mehr als fünf Monaten päppelt sie die beiden in ihrer Wohnung auf.

Eine Aussage machte stutzig

Auf die Bedingung, beide Tiere auf einmal aufnehmen zu müssen, habe der Interessent angegeben, dass das gar kein Problem sei. Er sei Modedesigner und arbeite viel von zu Hause aus. Doch dann tätigte er eine Aussage, die Petra Schmidt stutzig werden ließ.

„Er sagte, die Fellfarbe von Max sei so toll und gerade sehr in Mode. Da wurde ich misstrauisch und habe ihn gefragt: ‚Sie wollen Max doch nicht etwa das Fell über die Ohren ziehen?‘“, rekapituliert sie ihr Telefonat gegenüber DER WESTEN.

Nach kurzem Zögern habe der Mann dann mit „Ja, das könnte man so ausdrücken“ geantwortet. In diesem Moment sei ihr der Kragen geplatzt. Wütend und geschockt brüllte sie den Mann am Telefon an.

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„Ich habe ihm gesagt, dass er froh sein kann mit unterdrückter Nummer angerufen zu haben. Sonst hätte ich ihn direkt angezeigt.“

Auf Facebook entlud sich Sturm der Entrüstung

Noch am Abend postet Petra Schmidt das Geschehene auf Facebook. Sie beginnt ihn mit den Worten: „Unglaublich! Unfassbar! Ich komme aus der Gänsehaut vor Entsetzen gar nicht mehr raus!“ Andere Nutzer sind genauso geschockt wie sie.

Sie kommentieren:

  • „Oh mein Gott sowas geht überhaupt nicht!“
  • „Gänsehaut, das ist doch nicht mehr normal.“
  • „So ein Ekelpaket… Was es alles gibt.“

Petra Schmidt glaubt nicht an Scherzanruf

Es gibt aber auch Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Anrufs. Eine Nutzerin schreibt beispielsweise: „Das kann doch niemand ernst nehmen.“ Eine andere Userin meint: „Vergessen wir mal unsere gute Kinderstube nicht und beruhigen uns. Angesichts der Uhrzeit und der jungen Stimme war das sicherlich ein total bescheuerter Streich oder eine Mutprobe.“

Doch Petra Schmidt glaubt nicht an einen Scherz: „Jeder kann sagen: ‚Da hat dich einer veräppelt.‘ Aber ich war dabei und habe das Telefonat angenommen. Das war ein ganz normales Bewerbungsgespräch. Da hat niemand im Hintergrund gekichert.“

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Mit ihrem Post will Petra Schmidt noch einmal darauf hinweisen, bei der Vermittlung auch immer die Hintergründe der Interessenten genau zu überprüfen. „Auch ich gebe die Katzen nicht in Hände, bei denen ich mir nicht hundertprozentig sicher bin, dass alles passt“, erzählt sie nicht nur mit einem Blick auf Max und Moritz.

 
 

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