NRW: Frau ersticht Freund fast – nach der Urteilsverkündung passiert das Unglaubliche

Am Landgericht Bonn passierte nach einem Urteil Unerwartetes.
Am Landgericht Bonn passierte nach einem Urteil Unerwartetes.
Foto: dpa

Nach einem fast tödlichen Messerangriff auf ihren Lebensgefährten hat das Landgericht in Bonn eine 33-Jährige für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis geschickt. Doch der Aufenthalt dort dürfte für die Frau aus NRW relativ leicht ertragbar werden.

Denn was nach dem Urteilsspruch am Dienstag passierte, damit hatte niemand gerechnet. Und vermutlich schon gar nicht der Richter aus NRW.

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Laut Anklage war das Opfer, der 40-jährige Lebensgefährte der Frau, kurz vor der Tat nach einem Streit am frühen Abend mit einem Kumpel in eine Spielhalle gegangen. Darüber soll die Mutter von zwei Kindern so erbost gewesen sein, dass sie ihn bei seiner Rückkehr im Hausflur mit einem Küchenmesser empfangen und in die Brust gestochen hat. Das Opfer wurde dabei lebensgefährlich verletzt, konnte aber durch eine Notoperation gerettet werden.

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Diese Messerattacke hat den 40-Jährigen nun aber nicht davon abhalten können, seiner Freundin nach ihrer Verurteilung einen Heiratsantrag zu machen!

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Zuvor hatte er bei dem Prozess bereits die Aussage verweigert und nach dem Urteil kam es zum tränenreichen Antrag. Nach Informationen der Bild soll er gesagt haben, dass er sie heiraten würde, wenn sie aus dem Gefängnis komme.

Richter betont nach Urteil erneut die Schwere der Tat

Wann sie die Haft antreten muss, ist noch unklar. Der Richter in Bonn betonte aber auch nach dem Antrag, dass sie ihre Schuld begleichen müsse. Der Stich hätte auch tödlich enden können, dann hätte es keine Versöhnung gegeben.

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Während des Prozesses hatte die Täterin angegeben, sich nicht mehr an die Tat zu erinnern. „Ich muss es ja wohl gewesen sein, aber ich weiß nichts von einem Messer, auch nicht, dass ich zugestochen haben soll“, sagte sie den Tränen nahe am ersten Prozesstag.

Täterin stark alkoholisiert bei Tat

Laut Anklage war sie bei der Tat stark alkoholisiert, ein Gutachter bestätigte ihre 1,8 Promille und suggerierte ihr damit eine verminderte Schuldfähigkeit.

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Das sprach unter anderem auch für das relativ milde Urteil. (fb/dpa)

 
 

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