Hagen

NRW: Frau arbeitet in Kita – und zeigt dann DAS online

Foto: imago images / Hans Lucas

Hagen. Unglaublich was eine Kita-Mitarbeiterin auf online Plattformen teilt! Eine 49-Jährige Kinderpflegerin musste sich am Donnerstag vor dem Amtsgericht Hagen in NRW verantworten.

Susanne T. soll sich bei ihrer Arbeit eigentlich liebevoll um Kinder kümmern, doch in ihrer Freizeit verbreitete sie Hassbotschaften im Netz.

NRW: Frau arbeitet in Kita - und zeigt dann DAS online

Die Kita-Mitarbeiterin zeigt im Prozess nur wenig Reue. Sie versuchte zu erklären, dass ihre üblen Internetbeiträge keine Auswirkung auf die tägliche Arbeit mit den Kindern hätte.

Doch es sind krasse Kommentare, die sich von ihr vor allem auf einem russischen Internetportal finden lassen. Sie kommentierte einen Hetz-Artikel über Migranten kurz mit „Munitionsvorrat checken“. Und „Mein Kampf“ von Adolf Hitler sei, laut Profil, ihr Lieblingsbuch. Ein Porträt von ihm bezeichnete sie auch als „sehr schönes Bild“.

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Kinderpflegerin wegen Volksverhetzung verurteilt

„Wer strafrechtliche relevante Inhalte postet ist ein Straftäter und Straftäter finden sich vor Gericht wieder“, so Staatsanwalt Christoph Hebbecker vom Sonderdezernat „Hate Speech“ gegenüber der „Bild“.

Das Gericht verurteilte die 49-Jährige nun zu elf Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 1.500 Euro. (mia)

 
 

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