Familienvater aus NRW fährt über die Autobahn – plötzlich schießt ihm ein Teenager (16) in den Kopf

Ein Teenager zielte auf ein Auto auf der Autobahn und traf einen Familienvater aus NRW. (Symbolbild)
Ein Teenager zielte auf ein Auto auf der Autobahn und traf einen Familienvater aus NRW. (Symbolbild)
Foto: imago images

Er wollte mit seiner Familie seinen 60. Geburtstag feiern – am Ende hätte Horst S. (61) aus NRW fast sein Leben verloren!

Der Familienvater aus NRW ist mit seinen Liebsten im August 2018 nach Kanada gereist, um seinen runden Geburtstag zu begehen. Es hätte so schön sein sollen. Doch jener 2. August hatte das Leben der ganzen Familie für immer verändert...

Familienvater aus NRW will Geburtstag in Kanada feiern, als die Hölle über ihn hereinbricht

Sie waren auf dem Highway 1A westlich von Calgary in ihrem Leihwagen, ein schwarzer Dodge, unterwegs. Ein rotes Auto mit vier jungen Männern hatte sie überholt. Und urplötzlich hat es geknallt, die Scheiben sind zersplittert – und Horst S. ist am Steuer zusammengesackt! Er hatte keine Kontrolle mehr über das Auto, hat das Steuer verrissen. Das Fahrzeug ist in einen Baum gekracht.

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Später kommt raus: Horst S. wurde mit einer Schrotflinte in den Kopf geschossen! Der Täter: Ein damals 16-Jähriger, der Wodka getrunken und Crystal Meth eingenommen hatte. Seit der Tat ist der Familienvater halbseitig gelähmt, kann bis heute nicht seinem früheren Beruf als Geschäftsmann nachgehen. Erst nach 14 Tagen durfte der schwer verletzte Mann ausgeflogen werden.

„Leben noch immer kein normales Leben“

In Deutschland haben ihm Ärzte acht Projektilsplitter aus seinem Kopf entfernt. Der Sohn von Horst S., dessen Aussage vor Gericht verlesen wurde: „Wir leben noch immer kein normales Leben.“

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Kurzporträt Kanada

  • Einwohner: 37,9 Millionen
  • Hauptstadt: Ottawa
  • Größe: 9.984.670 Quadratkilometer
  • Amtssprachen: Englisch, Französisch

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Täter wegen schwerer Körperverletzung verurteilt

Der Schütze hatte die Tat einem Freund anvertraut, ist drei Wochen danach verhaftet worden. Knapp zwei Jahre später hat ihn ein kanadisches Gericht verurteilt: 21 Monate Haft wegen schwerer Körperverletzung. Doch weil er diese Zeit schon in der U-Haft abgesessen hatte, kommt der Täter auf freien Fuß.

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Täter darf neu anfangen

Vor Gericht hat der heute 18-Jährige behauptet, dass er den deutschen Familienvater für einen Mann gehalten hatte, der seinen Bruder angegriffen habe. Er hatte aus dem Beifahrerfenster geschossen. Der Richter nach der Urteilsverlesung: „Sie brauchen die Unterstützung Ihrer Familie.“

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Während er sich also ein neues Leben aufbauen darf, ist das von Horst S. und dessen Familie für immer zerstört ...

 
 

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