NRW: Statt im Streifenwagen – geht die Polizei bald SO auf Verbrecherjagd?

NRW: Statt mit dem Streifenwagen setzt die Polizei vermehrt auch Drohnen ein.
NRW: Statt mit dem Streifenwagen setzt die Polizei vermehrt auch Drohnen ein.
Foto: dpa/imago images; Montage: DER WESTEN

Fliegende Streifenwagen in NRW!

Klingt komisch, kommt aber schon jetzt testweise zum Einsatz. Die Rede ist natürlich nicht von Flugautos, sondern von Drohnen, die von der Polizei in NRW eingesetzt werden.

NRW: Polizei testet Drohnen

Bei der Unfallaufnahme, Suchmaßnahmen und Observationen kommen die Polizeidrohnen seit kurzem zum Einsatz. In elf Polizeibehörden wurden 22 Drohnen in NRW bereits getestet.

So setzte die Polizei Wuppertal bei der Suche nach einem vermissten Kind in Hönnetal eine Drohne ein, die Kollegen in Köln vermaßen die Unfallstelle nach einem tödlichen Crash auf der A 555, in Recklinghausen beschatteten Ermittler einen Drogendealer mit Hilfe aus der Luft. Auch in Essen testeten Ermittler der Besonderen Aufbauorganisation Drohnen im Kampf gegen Clan-Kriminalität.

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Doch noch sind die Flugkörper kaum als Polizei-Drohnen erkennbar. Das soll sich ändern.

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Drohnen sollen mit Folien und Aufschriften beklebt werden

So prüft das Innenministerium, ob die Fluggeräte mit Folien und Aufschriften in Blau-Silber und einem Schriftzug „Polizei“ beklebt werden sollen. Blaulicht ist demnach wohl erstmal nicht geplant. Vorstellbar sei aber ein Lichtsignal.

Polizisten sollen erkennbar sein

Dazu bedürfe es aber noch die luftrechtliche Prüfung, heißt es in dem Papier an den Innenausschuss, der am Donnerstag tagte. Piloten sollen mit Westen als Polizisten erkennbar sein, auch Schilder und Banner sind geplant. Gestartet und gelandet wird neben einem Polizeiauto. So soll deutlich sein, dass die Drohnen zur Polizei gehören.

Die Kosten des Projektes belaufen sich derzeit auf rund 597.000 Euro. (ms)

 
 

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