NRW: Schock-Prognose! So viele Hotels stehen wegen Corona am Abgrund – „Nicht nur verheerend – desaströs!“

Verschwörungstheorien - warum sie in Krisen so viele Menschen anziehen

5G-Netze, Bill Gates, ein Laborunfall in Wuhan: Um den Ursprung von Covid-19 ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien. Für Experten ist das keine Überraschung. In Krisen geben sie einigen Menschen demnach zumindest ein Gefühl von Kontrolle zurück.

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Eine ganze Branche in NRW vor dem Abgrund!

Das Coronavirus wütet noch immer in NRW und Deutschland, laut der renommierten Johns-Hopkins-Universität sind bundesweit mehr als 8.500 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Neben den schlimmen gesundheitlichen Aspekten sind auch die wirtschaftlichen Folgen fatal: So steht trotz aller Lockerungen der Corona-Auflagen, trotz ausgefeilter Hygiene- und Mindestabstandskonzepte die Hotel-Branche in NRW vor einem Scherbenhaufen!

NRW: Hotel-Branche wegen Corona am Ende

Thorsten Hellwig (45), Sprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) für Nordrhein-Westfalen, bringt es so auf den Punkt: „Die Situation ist nicht nur verheerend, sie ist für uns schlicht desaströs!“

Der Experte zu DER WESTEN: „Nordrhein-Westfalen ist ein stark geschäftsreisegeprägtes Bundesland. Wenn geschäftlich bedingte Übernachtungen wegfallen, keine Messen, Veranstaltungen oder Tagungen stattfinden, bleiben viele Hotels leer. Das merken Städte wie Essen oder auch Düsseldorf und Köln besonders.“

Der 45-Jährige führt aus: „Darunter leidet auch die Gastronomie: Gäste von außerhalb erkunden unsere Städte, gehen essen und trinken und kaufen ein, nutzen Taxen oder den öffentlichen Nahverkehr. Das alles fehlt, das ist ein verheerender Schaden, der in die Millionen geht. Wir sind meilenweit von der Vor-Corona-Zeit entfernt.“

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Dehoga-Sprecher: „Brauchen Hilfe, sonst wird unsere Struktur zerschlagen!“

Was der Dehoga fordert: weitreichendere staatliche Unterstützung. Hellwig weiter: „Wir brauchen ein staatliches Rettungskonzept mit direkten Hilfen, sonst wird unsere lebendige, vielseitige und bunte Struktur im Ruhrgebiet, in NRW, aber auch in ganz Deutschland nachhaltig zerschlagen!“

Zwar hoffe die Hotel-Branche jetzt auf einen Tourismus-Boom in NRW. Doch Hellwig will sich keinen Illusionen hingeben, sagt: „Ich gehe nicht von großen Umsatzsprüngen aus. Wir brauchen eine klare Perspektive, die wir gerade nicht haben.“

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Er befürchtet sonst das Schlimmste: „Machen wir uns nichts vor. Wenn es keine staatliche Unterstützung gibt, müssen wir mit dem Aus von ungefähr 30 Prozent aller rund 50.000 Betriebe in NRW rechnen. Betriebe, die auch das Bild unserer Städte prägen. Gehen die unter, sehen auch unsere Städte anders aus.“

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Bleibt zu hoffen, dass der Hilferuf wirklich nicht verhallt...

 
 

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