NRW: Frau tot gefunden – Polizei hat fürchterlichen Verdacht

NRW: Ein Mann (67) sitzt in Untersuchungshaft: Er soll seine Frau ermordet haben. (Symbolbild)
NRW: Ein Mann (67) sitzt in Untersuchungshaft: Er soll seine Frau ermordet haben. (Symbolbild)
Foto: imago images / kamera24

Emsdetten. Horror-Nachricht aus Emsdetten im Norden von NRW! Am Donnerstag fanden Altenpfleger eine 61-Jährige leblos in ihrem Zimmer eines Pflegeheims.

Sofort gab es einen grausamen Verdacht. Denn einiges am Fundort deutete darauf hin, dass die Frau nicht an einer natürlichen Todesursache verstorben ist. Bereits kurze Zeit später vermeldeten die Ermittlungsbehörden aus NRW eine Festnahme.

NRW: Altenpfleger machen grausamen Fund

Als Altenpfleger am Donnerstag das Zimmer der 61-jährigen Bewohnerin betraten, machten sie einen grausamen Fund. Die demenzkranke Seniorin, die seit Jahresbeginn in dem Pflegeheim lebte, zeigte keine Lebenszeichen mehr. Sofort riefen die Pfleger Rettungskräfte und Polizei herbei.

Der eintreffende Notarzt konnte lediglich den Tod der Frau feststellen. Bei der Polizei erweckte der Fund einen schrecklichen Verdacht. Vieles deutete darauf hin, dass die Frau gewaltsam zu Tode kam.

Mordkommission ermittelt gegen DIESEN Mann

Die Polizei Münster hat eine Mordkommission eingesetzt. Am möglichen Tatort verdichteten sich die Hinweise, dass der Täter möglicherweise aus ihrem direkten Umfeld stammen könnte.

Noch am Abend nahmen Polizisten ihren Mann fest. „Polizisten nahmen den 67-Jährigen am frühen Abend in Rheine fest“, erklärte Ulrich Bux, Leiter der Mordkommission. Der Tatverdächtige sei bei der Festnahme jedoch so stark alkoholisiert gewesen, dass er in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Obduktion soll weitere Informationen liefern

„Er konnte bislang zu dem Tatvorwurf nicht vernommen werden“, so Bux weiter. Wie die Staatsanwaltschaft erklärte, sollte es noch am Freitag eine Obduktion des Leichnams geben. Mit dem Ergebnis ist wohl frühestens am Samstag zu rechnen.

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Die Staatsanwaltschaft hatte jedoch angekündigt, Haftbefehl gegen den 67-jährigen Tatverdächtigen zu beantragen. Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten, ordnete der Haftrichter Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes an.

Strafanzeige gegen Ehemann bereits 2017

„Der 67-jährige Beschuldigte wird verdächtigt gestern (12.12.) seine im Heim lebende Ehefrau getötet zu haben“, erläutert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „In der polizeilichen Vernehmung hatte der Rheinenser den Tatvorwurf nicht eingeräumt; er wolle die Tat jedoch auch nicht abstreiten, könne sich aber nicht an das Geschehen erinnern.“

Bereits 2017 erstatteten Polizisten Strafanzeige gegen den 67-Jährigen, da er verdächtigt wurde, seine Ehefrau verletzt zu haben. Das Verfahren wurde aber eingestellt, da das Opfer keinen Strafantrag stellen wollte. (dav/cs)

 
 

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