Recklinghausen

NRW: Dubiose Männer bieten im Ruhrgebiet ihre Dienste an – das steckt hinter der miesen Masche

Die Betrüger beweisen großen Ideenreichtum, wenn es um neue Betrugsmaschen geht.
Die Betrüger beweisen großen Ideenreichtum, wenn es um neue Betrugsmaschen geht.
Foto: imago/photothek (Symbolbild)

Recklinghausen. Betrüger sind bekanntlich kreativ, wenn es darum geht, sich neue Maschen auszudenken. In Dorsten und Bottrop haben sie sich nun als Verkäufer und Handwerker ausgegeben.

Bottrop: Betrüger will Senior Jacken andrehen

Am Dienstag sprachen sie in Bottrop-Ebel einen Senior an, der gerade im Garten arbeitete. Ein Mann gab sich gar als Bekannter des Sohnes aus und bot dem Senior Jacken an, die er aus einem Auto holte. Er wollte noch mit ins Haus kommen, doch der Senior lehnte ab. Daraufhin verschwand der Mann.

  • Er war etwa 45 Jahre alt,
  • war etwa 1,70 m groß und schlank,
  • hatte glatte, mittellange, schwarze Haare und ein rundes Gesicht.

Dorsten: Vermeintliche Handwerker versuchen in Gärten einzudringen

In Dorsten hingegen versuchten Betrüger es mit einer anderen Masche. In der Mittagszeit klingelten sie an mehreren Häusern im Stadtteil Hardt und boten Pflasterarbeiten an. Sie gaben vor, in der Nähe einen Auftrag zu erledigen und nun weitere Aufträge zu suchen. Teilweise fragten sie, ob sie Gärten ansehen dürfen.

Die Beschreibung der Männer:

  • 1. Person: cicra 30 Jahre alt und 1,80 m groß, schlanke Statur
  • kurzes, braunes Haar, Drei-Tage-Bart
  • Bekleidung: grüne Jacke mit Fellkragen, gepflegtes Erscheinungsbild
  • 2. Person: circa 50 Jahre alt und 1,70 m groß
  • graues, kurzes Haar
  • Bekleidung: hellgraue Oberbekleidung.

------------------------------------

Mehr Themen:

Top-News des Tages:

-------------------------------------

Die Polizei warnt vor dem Ideenreichtum der Betrüger

Die Polizei rät zur Vorsicht, wenn fremde Menschen an Türen klingeln oder an der eigenen Anschrift Kontakt suchen. Die Täter treten zumeist in unterschiedlichen Rollen auf: Mal geben sie sich als seriös gekleideter Geschäftsmann aus, mal treten sie als Handwerker in Arbeitskleidung, als Hilfsbedürftiger oder sogar als angebliche Amtsperson auf.

„Um ans Ziel zu gelangen, überraschen die Täter immer wieder durch außerordentlichen Ideenreichtum“, weiß die Polizei. Eine besondere Warnung spricht sie an Eigenheimbesitzer aus: „Lehnen Sie jegliche Angebote von Wanderarbeitern ab, die Ihnen spontane Bauarbeiten auf Ihrem Grundstück (insbesondere Dach- und Pflasterarbeiten) anbieten. Tatsächlich sofort angefangene Arbeiten dienen oft nur als Täuschung und werden nicht beendet. Zahlen Sie niemals Geld im Voraus!“ (mb)

 
 

EURE FAVORITEN