Wesel

NRW: Drama im Rhein – Kinder treiben hilflos im Wasser

Auch wenn er harmlos aussieht - der Rhein wurde für zwei Kinder in NRW fast zur tödlichen Falle. (Symbolbild)
Auch wenn er harmlos aussieht - der Rhein wurde für zwei Kinder in NRW fast zur tödlichen Falle. (Symbolbild)
Foto: imago images / Gustavo Alabiso

Wesel. Das wäre beinah richtig ins Auge gegangen in NRW.

Zwei Kinder im Alter von vier und zwölf Jahren waren beim Baden am Rheinufer in Wesel (NRW) am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr in die Strömung geraten. Nur einem aufmerksamen Schiffsführer ist es zu verdanken, dass das Drama am Rhein nicht einen tragischen Ausgang gefunden hatte.

NRW: Kinder treiben hilflos im Wasser

Zunächst war ein Vierjähriger am linken Rheinufer zu tief ins Wasser gegangen und von der Strömung mitgerissen worden. Die zwölfjährige Cousine reagierte blitzschnell und schwamm sofort hinter dem Jungen her. Sie schaffte es tatsächlich, den Kopf des Jungen über Wasser zu halten.

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Das ist der Rhein:

  • 1.232,7 Kilometer lang
  • damit der zehntlängste Strom in West- und Mitteleuropa
  • Quellgebiet liegt überwiegend im Schweizer Kanton Graubünden

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Doch gegen die Strömung waren die beiden Kinder machtlos. Ans rettende Ufer zu schwimmen, schien unmöglich. Glücklicherweise reagierte ein Schiffsführer auf dem Rhein in diesem Moment goldrichtig.

Er erkannte die Notlage der Kinder sofort. Der 33-Jährige fuhr langsam mit seinem Schiff an die Kinder heran und ließ anschließend eine Fährrampe herunter. Zwei weitere Helfer zogen die Kinder darüber an Bord der Fähre.

Polizei spricht dringende Warnung aus

Wie durch ein Wunder blieben beide Kinder unverletzt. Nachdem sie von Rettungskräften untersucht worden waren, konnten beide mit ihren Eltern wieder ihre Heimreise antreten. Für die Wasserpolizei ist der Vorfall ein Anlass, um noch einmal eine wichtige Warnung auszusprechen.

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So heißt es von der Polizei Duisburg: „Baden im Rhein kann lebensgefährlich sein.“ Strömungen unter der Wasseroberfläche seien mit bloßen Auge mitunter kaum zu erkennen. Auch der Schiffverkehr könne für unvorhersehbare Strudel sorgen.

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Weiter warnte die Polizei darauf hin, dass das Schwimmen in der nähe von Brücken, Anlegestellen und Hafenanlagen verboten sei.

 
 

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