NRW: Dieb klaut Klopapier aus Gemeindehaus während Gottesdienst – so grandios reagiert der Pfarrer

NRW: Dieb klaut Klopapier aus Gemeindehaus während Gottesdienst - so grandios reagiert der Pfarrer. (Symbolbild)
NRW: Dieb klaut Klopapier aus Gemeindehaus während Gottesdienst - so grandios reagiert der Pfarrer. (Symbolbild)
Foto: imago images / photothek

In Zeiten des Coronavirus sind viele Menschen auch in NRW dazu übergegangen, die Supermarktregale leerzukaufen. Da mag sich manch einer fragen, wenn Mehl, Hefe und Klopapier ständig aus sind: Was machen diese Leute mit all dem gebunkerten Papier? Ist das Brot, das sie plötzlich haufenweise selbst backen, so schlecht, dass sie danach nur noch auf dem Pott sitzen?

Das fragt sich nun vermutlich auch ein Pfarrer aus der Nähe von Köln.

Denn dem evangelischen Pfarrer Thomas Rusch aus Hoffnungsthal, 20 Kilometer von Köln in NRW entfernt, hat ein Dieb jede Menge weißes Gold geklaut.

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NRW: Dieb klaut Klopapier aus Gemeindehaus – Pfarrer reagiert grandios

Mitte März ist der dreiste Diebstahl bereits geschehen, gerade als der Pfarrer seine letzte Andacht vor Kontaktverbot und dem Lockdown gehalten hat.

Ein bisher unbekannter Täter hat den gesamten Vorrat an Toilettenpapier aus dem Gemeindehaus gestohlen!

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Der Pfarrer hat es anscheinend gelassen genommen und nicht die Polizei verständigt. Dafür hat er sich in einer seiner schriftlichen Andachten direkt an den Dieb (und auch an Gott?!) gewandt.

Pfarrer nimmt es gelassen und hält "Klo-Predigt"

„Lieber Dieb, wenn Du dies liest: Ich wünsche Dir einen „segensreichen Gebrauch“ und hiermit erteile ich Dir pastorale „Absolution“ – eine Bitte hätte ich – bitte teile mit Deinen Nachbarn“, schreibt Rusch.

Desweiteren lässt er in seiner Andacht keine Möglichkeit aus, auf das Geschäft im stillen Örtchen zu sprechen zu kommen. Unter anderem ruft er in der „nicht ganz ernst gemeinten Andacht“ zur „Toilettenpapierkollekte“ auf. Und übrigens: In der Bibel wird der Bergiff „auf's Klo gehen“ anders genannt anscheinend. Dort heißt es nämlich „seine Füße decken“.

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Klingt irgendwie eklig. Bleibt zu hoffen, dass der Dieb seinen großen Vorrat wirklich mit den Nachbarn geteilt hat. (fb)

 
 

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