NRW: Viele Menschen nutzen es täglich – doch die Polizei warnt jetzt vor DIESEN Gefahren

Die Polizei in NRW warnt vor Kriminellen, die sich in Video-Konferenzen einhacken. (Symbolfoto)
Die Polizei in NRW warnt vor Kriminellen, die sich in Video-Konferenzen einhacken. (Symbolfoto)
Foto: imago images / MiS

Vorsicht vor DIESEN Gefahren!

Das Coronavirus hat unser aller Arbeitsalltag verändert – ob Home-Office, Videokonferenzen oder virtuelle Büros. Doch das ruft auch Kriminelle auf den Plan. So nutzen viele Firmen und Arbeitnehmer zur internen Kommunikation entsprechende Videokonferenz-Programme. Jetzt warnt die Polizei in NRW eindringlich davor, dass Verbrecher Wege gefunden haben, diese Programme zu hacken!

NRW: Kriminelle nutzen Coronavirus aus

Die Täter versuchen dabei, aus den Gesprächen heraus Informationen zu gewinnen, wie beispielsweise Geschäftsdaten und -strategien sowie Zahlungswege. Auch Familienstrukturen oder sexuell motivierte Kontakte von Erwachsenen zu Jugendlichen können offengelegt werden. Mit Bildern oder Tonaufzeichnungen können Nutzer so bloßgestellt oder erpresst werden.

Deshalb sollte man laut Polizei dringend auf die Programmeinstellungen achten. Hier eine Auswahl an Tipps:

  • Zutritt nur berechtigten und angemeldeten Konferenzteilnehmern gewähren
  • Passwort festlegen
  • für jede Besprechung eine eindeutige und neue Meeting-ID festlegen
  • Alle Teilnehmer sollen zunächst in ein virtuelles Wartezimmer geleitet werden
  • Signalton bei Eintritt und Verlassen der Konferenz
  • Mitschnitte reglementieren
  • Wenn alle Teilnehmer da sind, Zutritt schließen
  • Abwägen, über welche Themen ausführlich gesprochen werden muss

Die Polizei Köln berät unter 0221 229 8655 oder per Mail an kriminalpraevention.koeln@polizei.nrw.de weiter.

Oberhausen: Vorsicht vor dubiosem Päckchen mit Test-Set

Doch nicht nur auf virtuellem Weg versuchen Kriminelle immer wieder, an Geld zu kommen. In Oberhausen ist jetzt ein Fall bekannt geworden, bei dem eine Frau dazu aufgerufen worden ist, sich mit einem Test-Set auf Covid-19 zu testen. Absender war eine gewisse „Bundesstelle für Seuchenschutz“ – diese Behörde existiert nicht.

In dem Schreiben steht, dass sie laut Einwohnermeldeamt zu einer Risikogruppe gehöre und der Test kurzfristig durchgeführt werden müsse. Sollte der Test nicht durchgeführt werden, sehe sich die Bundesstelle gezwungen, diesen zwangsweise durchführen zu lassen. Der Preis für das Test-Set beträgt 97,50 Euro per Nachnahme.

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Das Coronavirus in NRW, Deutschland und weltweit:

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++ Coronavirus: HIER öffnen die Kitas wieder ++ WHO mit düsterer Prognose – „Kann sein, dass es nie mehr...“ ++

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Stadt und Polizei warnen davor, Päckchen gegen Nachnahme anzunehmen, die nicht bestellt worden sind. Außerdem stellt die Stadt klar, dass solche Test-Sets nicht per Nachnahme verschickt würden. Vor dieser Betrugsmasche solle man auch Familie, Freunde und Nachbarn hinweisen. (mg)

 
 

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