NRW: Corona-Querdenker wollen Autobahnen lahmlegen – schon am Freitag droht in Köln Chaos

5 Tipps gegen die Einsamkeit im Corona-Lockdown

5 Tipps gegen die Einsamkeit im Corona-Lockdown

In gewisser Weise droht Einsamkeit in 2020 wohl fast jedem, besonders in der zweiten Lockdown-Isolation. Social Distancing kann für manchen eine psychologische Herausforderung darstellen. Hier die hilfreichsten Tipps gegen Einsamkeit:

Beschreibung anzeigen

Es ist ruhiger um die „Querdenken“-Bewegung geworden in den letzten Wochen. Da brauchte es offenbar wieder mal eine große Ankündigung.

Eine Gruppe der „Querdenker“ kündigte jetzt einen zweiten D-Day an. Hat nichts mit der Landung der Alliierten in der Normandie zu tun, sondern soll in diesem Fall Blockaden von Autobahnen beinhalten – womöglich auch in NRW!

NRW: „Querdenker“ rufen zu Autobahn-Blockaden auf

„Querdenken“-Aktivisten kündigten auf Telegram eine Besetzung von neuralgischen Punkten mit schweren Fahrzeugen an. Wann genau und wie, ist bislang nicht bekannt.

Stattfinden soll das Ganze zwischen 20. und 31. Dezember. Dabei sollen den „Querdenkern“ laut eigener Vorstellung Lkw-Fahrer, Spediteure, Busunternehmer und Landwirte helfen.

Hinter der Planung steckt laut des Nachrichtenportals „T-Online“ Stefan Brackmann aus Dinslaken (NRW). Er steuert den Telegram-Kanal „Querdenken Duisburg“ und rechne mit Besuch der Polizei: „Ich fürchte nicht, dass die Polizei zu mir kommt, ich erwarte es, das wird passieren.“

---------------------------

Mehr Nachrichten aus der Region:

--------------------------..

A40-Demo war ein Bluff

Brackmann steckt auch hinter einer angekündigten Demo auf der A40. Eine der meist staubelastenden Autobahnen Deutschlands sollte laut Brackmann lahmgelegt werden. Ein Bluff, wie Brackmann inzwischen kundtat: „Die Anmeldung war over the top. Man hat Verhandlungsmasse gegenüber der Versammlungsbehörde, und es war auch ein Marketing-Gag, um in die Presse zu kommen, und das hat geklappt.“ Diesmal soll das anders sein: „Ich sage deutlich, das sollte ernst genommen werden. Aber wir werden auch keine Reifenstapel verbrennen, und wir wollen keine Gewalt.“

Die möglichen Autobahn-Blockaden sind nicht die einzigen Aktionen im Zusammenhang mit Autos. Schon am Freitag ist in Köln ein Autokorso geplant. Ab 11.30 Uhr wollen Aktivisten durch die Stadt stundenlang einem sogenannten „Aurafahrzeug“ hinterherfahren. Um 17 Uhr soll die Demonstration an der Deutzer Werft enden. Ihre geschmückten Wagen präsentierten die Teilnehmer vorab via Telegram: darauf laut „Bild“ Schriftzüge wie „Covid-1933“. Die Polizei begleitet die Demo.

+++ NRW: Patientin auf Corona-Intensivstation gestorben – Großfamilie will Abschied nehmen, dann muss die Polizei anrücken +++

Verfassungsschutz spricht von „Steigerung in der Bereitschaft zur Gewaltanwendung“

Am 19. Dezember ist außerdem eine Lichterkette entlang des Rheins geplant. So friedlich wie sich die Rhein-Candle-Aktion anhört, sind laut Verfassungsschutz längst nicht alle „Querdenker“.

Der Verfassungsschutz vor einer „Steigerung in der Bereitschaft zur Gewaltanwendung“ bei der „Querdenken“-Bewegung. Das teilte das Bundesamt gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe mit, zu der auch DER WESTEN gehört. (ms)