NRW: Wieder Corona-Demos im ganzen Land – in Leverkusen treibt DIESES Thema auf die Straße

 In NRW finden auch dieses Wochenende wieder Corona-Demos wie diese vor dem Kölner Dom statt. (Archivfoto)
In NRW finden auch dieses Wochenende wieder Corona-Demos wie diese vor dem Kölner Dom statt. (Archivfoto)
Foto: imago images

Je länger das Coronavirus das gesellschaftliche Leben in NRW beeinträchtigt, desto mehr regt sich der Unmut über die Corona-Maßnahmen. So kommt es auch an diesem Wochenende zu Corona-Demos in ganz NRW. Doch in einer NRW-Stadt beschäftigt die Menschen ein ganz anderes Thema.

NRW: Rechte Partei demonstriert in Leverkusen

Während in ganz NRW Menschen auf die Straße gehen, um gegen die Corona-Schutzmaßnahmen zu demonstrieren, ist in der rheinländischen Stadt Leverkusen am Samstag ein ganz anderes Thema im Fokus.

Eine Privatperson hat laut Polizei einen Aufzug „Gegen den Bau einer Moschee“ angemeldet, der ab 12 Uhr vom Bahnhof losgehen soll. Etwa 100 Teilnehmer wollen sich dem Zug und der anschließenden Kundgebung anschließen, das Ende ist für 19 Uhr geplant. Hinter dem Aufruf steckt die rechte Partei „Aufbruch Leverkusen“, ehemals „Pro NRW“. und der Ratsherr Markus Beisicht.

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Gleichzeitig haben rund 50 Menschen eine entsprechende Gegendemo mit dem Motto „Vielfalt statt Rassismus“ angekündigt, die von 12 bis 14 Uhr vor dem Forum Leverkusen stattfinden soll.

Diese Corona-Demos finden statt

Corona-Demos finden dagegen am gesamten Wochenende an verschiedenen Orten in Köln statt. Für Samstag ist von 15 bis 17 Uhr die Demo „Köln für Freiheit, et al.“ mit rund 500 Teilnehmern an der Deutzer Werft angemeldet. Die Teilnehmer wollen eine Menschenkette über die Deutzer Brücke bilden, um auf die aktuellen Corona-Maßnahmen aufmerksam zu machen.

Bei der Versammlung „Evakuiert alle Lager! Leave no one behind!“ wollen sich rund 200 Menschen zwischen 16 und 19 Uhr auf dem Roncalliplatz versammeln. Auch am Sonntag ist eine Corona-Demo mit etwa 300 Teilnehmern auf dem Heumarkt geplant – dabei soll der Erhalt der Grundrechte auch in Krisenzeiten thematisiert werden.

DAS gilt auf den Demos

Die Polizei Köln wird alle Demonstrationen begleiten und gleichzeitig die Einhaltung der Abstandsvorgaben aus der Coronaschutzverordnung überwachen.„Wir gehen mit Augenmaß vor und orientieren uns dabei an den Vorschriften des Versammlungsgesetzes und der Coronaschutzverordnung. Ein Verstoß gegen die Auflage, Abstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmer einzuhalten, führt nicht zur sofortigen Auflösung einer Versammlung“, stellt Polizeipräsident Uwe Jacob klar.

Stattdessen wolle man das Gespräch mit dem Versammlungsleiter aufnehmen, damit dieser entsprechend Abhilfe schafft.

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Sollte der Versammlungsleiter seiner Pflicht nicht nachkommt oder Zuwiderhandlungen während der Versammlung akzeptiert, wird die Polizei tätig. „Die Auflösung einer Versammlung kommt nur als allerletzter Schritt infrage, wenn erheblicheGefahren für die öffentliche Sicherheit nicht durch Maßnahmen gegen einzelne Personen oder auf andere Weise abgewehrt werden können“, so Jacob weiter. (kv)

 
 

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