Castrop-Rauxel

NRW: Junge (5) muss wegen Hirntumor operiert werden – doch die Mutter kann die Rechnung nicht bezahlen

NRW: Der fünfjährige Armilan hat einen Hirntumor. Doch seine Familie kann die Behandlungskosten nicht bezahlen. (Symbolbild)
NRW: Der fünfjährige Armilan hat einen Hirntumor. Doch seine Familie kann die Behandlungskosten nicht bezahlen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61; imago images / Science Photo Library (Symbolbild)

Castrop-Rauxel. Es sollte ein schöner Verwandtschaftsbesuch in Castrop-Rauxel (NRW) werden. Der kleine Amirlan Zholamanov aus Kasachstan wollte im Kreis seiner Familie seinen fünften Geburtstag feiern.

Doch als er und seine Mutter im Herbst 2020 nach Castrop-Rauxel (NRW) reisten, ahnten sie nicht, was für ein Drama auf sie zukommen sollte.

NRW: Amirlan (5) muss bei Familienbesuch ins Krankenhaus

An Amirlans Geburtstag, dem 9. Oktober, ging des dem kleinen Jungen alles andere als gut. Er war schwach, musste sich übergeben, von dieser berührenden Geschichte berichten die Ruhrnachrichten.

Nichts besonderes für die Familie, wie Amirlans Schwager Max Gildenberger aus Deininghausen erzählt. In seiner kasachischen Heimat müsse Armilan einmal im Monat wegen Erbrechens zum Arzt. Dort bekommt er dann Zäpfchen oder ähnliches gegen eine Magen-Darm-Erkrankung und erholt sich nach einigen Tagen wieder.

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Doch während des zweimonatigen Besuchs in Castrop-Rauxel verschlimmerte sich Amirlans Gesundheitszustand. Anfang Dezember musste der Junge erneut häufig erbrechen – und schließlich wurde es so schlimm, dass es sich nicht mehr nur um eine reine Magen-Darm-Infektion handeln konnte.

„Amirlan hatte plötzlich diesen leeren Blick“, erinnert sich Gildenberger. „Er war nicht mehr ansprechbar, hat gar nicht mehr reagiert“. Sofort rief die Familie einen Rettungswagen, der den Fünfjährigen zu einem MRT ins Dortmunder Klinikum brachte.

Schock-Diagnose: Hirntumor!

Dort erhielt die Familie von den Ärzten eine absolute Alptraum-Diagnose: Amiran habe einen Hirntumor, der bereits so groß sei wie ein Tennisball!

Die Ärzte handelten sofort. Mit einer Drainage ließen sie das Hirnwasser abfließen, dass sich bereits angestaut hatte. Am 10. Dezember wurde Amirlan schließlich operiert, ein Großteil des Tumors konnte entfernt werden. Doch es sollte nicht der einzige Eingriff bleiben.

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Da sich weiterhin noch ein Rest des Tumors an einer komplizierten Stelle befand, waren weitere Operationen nötig. Zudem wurde Amirlan ein Cerebralshunt eingesetzt – ein Schlauchsystem, dass überschüssige Gehirnflüssigkeit ableitet, um den Druck im Hirn zu reduzieren.

Behandlung erfolgreich – aber auch extrem teuer

Und die Behandlung schlägt offenbar an. Seit dem 4. Januar liegt Amirlan nicht mehr auf der Intensivstation. „Es geht ihm langsam etwas besser“, so Max Gildenberger gegenüber den „Ruhrnachrichten“. „Er versucht wieder zu sprechen.“

Doch die Herausforderungen für Amirlans Familie nehmen kein Ende. Bereits kurz vor Weihnachten erhielten sie einen Kostenvoranschlag für die Behandlung: Satte 161.500 Euro sollten schnellstmöglich bezahlt werden! Eine komplette Rechnung ist nach Amirlans Entlassung zu erwarten.

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Zu viel für die Familie, deren in Kasachstan abgeschlossene Auslandskrankenversicherung seit dem 13. Dezember nicht mehr gilt. Daraufhin schloss man eine Krankenversicherung beim ADAC in Deutschland ab – doch weil sich Amirlan da bereits in Behandlung befand, will auch hier niemand für die Kosten aufkommen.

Familie bittet um Spenden

Der Familie bleibt nur eine Wahl: Sie bitten um Spenden – und das nicht ohne Erfolg. Bereits 40.000 Euro seien über Freunde, Verwandte und Bekannte bereits zusammengekommen. Immerhin schon ein Viertel der Voranschlagskosten.

Wenn auch du für Amirlan spenden willst, kannst mit Max Gildenberger unter der Mail-Adresse maxgildenberger@web.de Kontakt aufnehmen. (at)

 
 

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