Hamm

NRW: Brutaler Tierquäler auf der Flucht – seine Taten sind unfassbar

In NRW machte ein Anwohner in Hamm einen unfassbar grausamen Fund.
In NRW machte ein Anwohner in Hamm einen unfassbar grausamen Fund.
Foto: imago images / Rene Traut, Mir Haschemi-Röben

Hamm. DAS ist einfach nur widerwärtig! Die Tat aus Hamm (NRW) macht einfach nur sprachlos.

Am Mittwochmorgen entdeckte ein Mann einen blutigen Papiersack auf einem Waldweg. Darin befand sich Abscheuliches: In dem Beutel lagen elf Tauben, zehn von ihnen bereits gestorben, mit ausgerissenen und abgeschnittenen Beinen!

Der Täter muss die Tiere bei lebendigem Leib verstümmelt haben. In ganz NRW hat der grausame Fall inzwischen für Bestürzen gesorgt.

NRW: Grausamer Fund auf Feldweg

Der unscheinbare Papiersack, in dem sich zuvor Taubenfutter befand, sorgte bei einem Anwohner in NRW bereits auf den ersten Blick für eine schreckliche Ahnung. Nahe des einsamen Niederwerrieser Weg in der Bauernschaft Westhusen hatte er den weißen Sack mit der blauen Inschrift entdeckt.

Blut hatte auf dem Sack zum Teil tiefrote Flecken hinterlassen. Beim Blick hinein folgte der Schock.

Elf erbärmlich zugerichtete Tauben lagen darin. Zehn von ihnen waren ihren grausamen Verstümmelungen bereits erlegen. Eine einzige Taube kämpfte noch tapfer um ihr Überleben. Besonders dramatisch: Bereits am Sonntag war Anwohnern der Sack aufgefallen, erst am Montag wurde er jedoch geöffnet. Die schwerverletzte Taube lag somit mehr als 24 Stunden mit ihren Verletzungen zusammengepfercht mit den anderen toten Tieren in der Kälte.

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Mehrere verstümmelte Tauben in Sack

Allen Tieren wurden die Beine mitsamt den Markierungsringen entfernt. Beim „Stadttauben-Projekt Hamm“ hat man deswegen eine klare Vermutung. Der Unbekannte hatte die Ringe wohl entfernt, um so die Ermittlungen zu behindern, wer der Besitzer der Tauben ist. Der sei folglich in Züchterkreisen zu suchen. „Der oder die Täter wollten somit augenscheinlich die Spuren ihrer Gräueltat verwischen.“

„Wir sind zutiefst entsetzt und traurig über so viel sinnlose Gewalt an Tieren und verurteilen diese Tat auf das Schärfste“, äußert sich das „Stadttauben-Projekt Hamm“ bestürzt.

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Bereits kurz nach dem Fund sei Projektleiterin Jutta Mir Haschemi-Röben über die Tauben informiert worden. Als sie am Niederwerrieser Weg eintraf, war für sie das ganze Ausmaß des Gewaltaktes noch gar nicht überschaubar. Sie nahm sich zuerst der einzigen Taube an, die die grausame Tortur überlebt hatte. Erst später kehrte sie ein zweites Mal zurück und musste fassungslos feststellen, dass auch den anderen Tauben die Beine entfernt wurden.

Überlebende Taube mit Heilungschancen

Bezüglich der einzig überlebenden Taube ist das „Stadttauben-Projekt“ vorsichtig optimistisch. „Die Taube, die das Massaker überstanden hat, ist weiterhin am Leben. Die behandelnde Tierärztin konnte uns berichten, dass sie den Heilungsprozess beobachten wird und das Tier solange mit Schmerzmitteln versorgt“, schreiben sie auf Facebook.

Gegenüber DER WESTEN verriet das Projekt: „Die Aussichten, dass sie überlebt, stehen gut.“ Sie wollen nach der Genesung einen geeigneten Platz für die Taube suchen. Dort soll sie ein „artgerechtes Leben unter Artgenossen führen“. Man hoffe, dass der kleine verbleibende Stumpf dem Tier helfen wird, in Zukunft das Gleichgewicht zu halten und sie anschließend ein „relativ normales Leben führen kann“.

Polizei ermittelt wegen Verdacht auf Tierquälerei

Die Polizei Hamm ermittelt nun wegen des Verdachts auf Tierquälerei. Auch das Umweltamt ist informiert.

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Wenn du eine Idee hast, wem die Tauben gehören könnten, oder etwas Verdächtiges in der Nähe des Fundortes am Niederwerrieser Weg gesehen hast, melde dich doch bitte bei der Polizei Hamm unter der 02381 916-0. (dav)

 
 

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