NRW: Stadt verbietet es, diese Tiere zu füttern – unglaublich, wie hoch die Strafe ist

Das Ludwig-van-Beethoven-Denkmal auf dem Bonner Münsterplatz. Auf dem Kopf hat es sich eine Taube gemütlich gemacht.
Das Ludwig-van-Beethoven-Denkmal auf dem Bonner Münsterplatz. Auf dem Kopf hat es sich eine Taube gemütlich gemacht.
Foto: imago images / Schöning

DIESE NRW-Stadt packt den Strafen-Hammer aus!

In vielen Städten gehören Tauben zum typischen Bild. Sie beleben die Innenstädte noch mehr, sorgen für Freude bei Kindern, wenn sie ihnen hinterher laufen. Doch böse Zungen nennen die Vögel auch „Ratten der Lüfte“. Einer der Gründe: Durch Abfall und Speisereste vermehren sich Tauben schneller als unter natürlichen Umständen, werden deshalb für immer mehr Städte zum Problem.

Jetzt hat die Stadt Bonn reagiert und das Füttern von Tauben grundsätzlich verboten. Wer gegen dieses Gesetz verstößt, droht eine Hammer-Strafe: satte 1000 Euro Bußgeld!

NRW: Bonn verbietet Füttern von Tauben

Da sich Tauben in Städten nicht mehr selbst auf die eigene Futtersuche konzentrieren brauchen (sie werden ja großzügig gefüttert), brüten sie das ganze Jahr über und ziehen durchschnittlich fünf Junge groß. Zum Vergleich: In der Natur brüten sie dagegen nur ein- bis zweimal pro Jahr, beschäftigen sich intensiver mit der Futtersuche und der Aufzucht von Jungtieren.

Die Stadt Bonn hat mitgeteilt, dass ein Fütterungsverzicht eine wichtige Voraussetzung dafür sei, das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen und den Tauben zu einem artgerechteren Leben zu verhelfen.

Tauben können Krankheitserreger übertragen

Eine weitere Gefahr bei Stadttauben: Sie können Krankheitserreger übertragen. Menschen, die Vögel füttern und dadurch mit dem Kot oder dem Federstaub in Kontakt kommen, können Allergien oder gar Infektionen hervorrufen. Nicht zu unterschätzen ist auch Taubenkot, das Kleidung, Gebäude, Gehwege und Autos beschädigt.

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Und 1000 Euro ist es dann definitiv nicht wert, eine Stadttaube zu füttern...

 
 

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