NRW: Bombendrohung! Polizei evakuiert vier Moscheen – in diesen Städten

In Essen und anderen NRW-Städten sind Moscheen bedroht worden. Die Polizei durchsuchte die Gotteshäuser, auch mit Spürhunden. (Symbolbild)
In Essen und anderen NRW-Städten sind Moscheen bedroht worden. Die Polizei durchsuchte die Gotteshäuser, auch mit Spürhunden. (Symbolbild)
Foto: dpa

Mehrere Moscheen in NRW haben am Mittwoch Bombendrohungen erhalten. Die Polizei griff sofort ein und evakuierte die betroffenen Gotteshäuser.

Moscheen in Essen, Unna und Hagen erhielten am Mittwochnachmittag eine E-Mail, in der mit dem Einsatz von Sprengstoff gegen die Glaubenszentren gedroht wurde. Auch in Bielefeld (NRW) ging bei einer Gemeinde eine Bombendrohung ein. Die Verantwortlichen bemerkten diese Mail um 21 Uhr.

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NRW: Polizei sperrt Umgebung rund um Moscheen

Die Polizei sperrte Straßen im Umfeld der Moscheen ab, um eine mögliche Gefährdung zu verhindern. Die Moscheen wurden durchsucht, auch Sprengstoffhunde kamen zum Einsatz. Gefunden wurde nichts, verletzt wurde auch niemand.

Diese Moscheen waren betroffen:

  • Essen, Westfalenstraße
  • Hagen, Im Mühlenwert
  • Unna, Höingstraße

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Die Polizei in Dortmund übernimmt die Ermittlungen zu den Drohungen gegen die Moscheen im Ruhrgebiet. Auch am Donnerstag ist noch unklar aus welcher Motivation diese E-Mails versendet wurden, und wie ernst die Absichten gemeint waren, erklärte eine Sprecher der Polizei gegenüber DER WESTEN.

Warum gerade diese Moscheen Adressat der Drohungen wurden ist auch noch nicht klar.

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In Bielefeld ermittelt der Staatsschutz der dortigen Polizei und prüft inwiefern die Drohungen gegen die Moscheen in Essen, Unna und Hagen mit der Drohung gegen die Bielefelder Moschee zusammen hängen. (jg)

 
 

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