NRW: Autofahrer behindern Rettungskräfte nach schwerem Unfall – dann passiert DAS in der Rettungsgasse

Fünf Tipps für den Stau
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Biefelefeld. Nach einem heftigen Unfall in NRW hat sich am Dienstagmorgen die Rettungskräfte beschwert. Sie hatten erhebliche Probleme zum Unfallort zu kommen, weil Autofahrer keine vernünftige Rettungsgasse gebildet hatten.

Beim Blick in den Rückspiegel beobachtete die Polizei dann ein weiteres unsägliches Verhalten.

NRW: Auto überschlägt sich und schleudert in Leitplanke

Der Unfall ereignete sich gegen 8 Uhr auf der Lageschen Straße in Bielefeld (NRW). Auf dem Teilstück, in dem die Fahrbahn einspurig wird, krachte ein Mann aus Hamburg (30) mit seinem Ford gegen einen Dacia.

Nach der Kollision überschlug sich der Dacia und schleuderte in die Leitplanke. Das Auto landete auf der Seite. Der Fahrer (58) aus Neuss wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit werden. Der 58-Jährige wurde am Unfallort erstversorgt und kam anschließend ins Krankenhaus.

Auch der 30-jährige Hamburger verletzte sich und musste behandelt werden.

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Straße gesperrt – Rettungsgasse bereitet Probleme

Zur Versorgung der Patienten und Beseitigung der Unfallspuren musste die Straße bis etwa 10.45 Uhr voll gesperrt werden. Hinter der Unfallstelle staute es sich. Ein Problem für die Rettungskräfte. Sie hatten Schwierigkeiten zu den Unfallopfern vorzudringen, weil die Rettungsgasse nicht ordentlich gebildet wurde.

Als Einsatzkräfte der Polizei sich durch den Stau kämpften, beobachteten sie im Rückspiegel, wie einige Autofahrer ihre Fahrzeuge wieder in die Mitte steuerten.

Polizei appelliert an Autofahrer

„So erschwerten sie auch weiteren Rettungskräften den Zugang zur Unfallstelle“, schimpft ein Sprecher der Polizei Bielefeld. Er weist darauf hin, dass eine Rettungsgasse immer offen bleiben muss, damit der Weg für die Rettungskräfte dauerhaft frei ist.

Noch ist unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beträgt rund 30.000 Euro. (ak)

 
 

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