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NRW: Autofahrer trauen ihren Augen nicht – plötzlich laufen Zebras auf der Straße

Bei dem Anblick mussten Autofahrer in NRW zwei Mal hingucken. Am Montag waren plötzlich Zebras auf den Straßen von Geldern unterwegs.

© IMAGO / ZUMA Wire

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Tierisch brenzliger Einsatz für die Polizei Geldern in NRW! Am Montagvormittag, den 23. Januar, klingelten gleich mehrere Autofahrer bei der Leitstelle durch. Was sie erzählten, konnten die Beamten zunächst kaum glauben.

Die Anrufer wollten doch tatsächlich zwei Zebras in freier Wildbahn gesehen haben – und das in NRW! Einer der gestreiften Exoten war auf besonders gefährlichen Abwegen unterwegs.

NRW: Zebra läuft auf der B9

Wegen der akuten Gefährdung von Tieren mussten die Polizisten der Wache Geldern am Montagvormittag ausrücken. Mehrere Anrufer hatten zwei Zebras gemeldet, die ohne menschliche Begleitung auf eigenen Hufen unterwegs waren.

Die Polizei Kleve zitierte einen Anrufer, der sich bei der Leistelle gemeldet hatte und offenbar seinen eigenen Augen kaum traute. „Ich habe nicht getrunken, aber ich sehe hier zwei freilaufende Zebras…“ Und eins der Tiere kreuzte auf seinem Weg immer wieder die Bundesbahn B9 – eine gefährliche Wanderung!

Spektakuläre Tierrettung auf der Bundesbahn

Wie sich herausstellte, waren die Tiere von einem Hof in Geldern ausgebüxt. Sie gehörten einem Zirkus-Schausteller und hören auf die Namen „Nemo“ und „Monty“. Während „Nemo“ seine unverhoffte Freiheit auf einem nicht weit entfernten Gehöft genoss, war „Monty“ abenteuerlustig unterwegs.

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Das Zebra machte sich alleine in Richtung Kerken auf und rannte zeitweise über die Bundesbahn B9. Auf dem Weg wurde der Exot von zwei Streifenwagen begleitet. Der Besatzung gelang es allerdings nicht, das Halfter des Tieres zu greifen, um es einzufangen und in Sicherheit zu bringen.


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Erst dank eines geistesgegenwärtigen Lkw-Fahrers in Nieukerk schafften es die Beamten, „Monty“ den Weg abzuschneiden. Nun ist er wieder vereint mit „Nemo“ in seinem Zuhause und in der Obhut seines Besitzers.