NRW: Junge (12) stirbt bei Horror-Unfall – DIESE Sache macht die Ermittlungen so schwer

Ein Zwölfjähriger ist gestorben.
Ein Zwölfjähriger ist gestorben.
Foto: dpa

Kempen. Schrecklicher Unfall in Kempen im Kreis Viersen (NRW).

Am Donnerstagabend ist ein Auto in eine Menschengruppe auf einem Rad- und Gehweg in Kempen (NRW) gefahren. Laut Polzei gab es einen Toten und drei Schwerverletzte.

Im Kreis Viersen in NRW ist ein Auto in eine Menschengruppe gerast

Bei dem Toten handelt es sich um einen zwölfjährigen Jungen, wie die Polizei mitteilte. Seine Mutter wurde schwerverletzt.

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Rettungshubschrauber im Einsatz

Der kleine Bruder des Toten, ein zwei Jahre alter Junge, erlitt leichte Verletzungen. Der Kinderwagen, in dem sich der Zweijährige befand, wurde bei dem Unfall zerstört.

Außerdem sei ein Fußgänger (43), der nicht zu der Familie gehöre, schwer verletzt worden.

Der Autofahrer, ein 30-jährigen Deutscher aus Kempen, sei in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen. Er wurde leicht verletzt. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass der Mann vorsätzlich in die Menschenmenge gefahren sei, teilte die Polizei weiter mit.

Unfallstelle ist unbeleuchtet

Die unbeleuchtete Unfallstelle befindet sich nach Angaben eines Polizeisprechers in einer langgezogenen Rechtskurve an einem Waldstück. Der Wagen schleuderte über den Fuß- und Radweg auf ein Feld, wo er stehen blieb.

Die Verletzten seien mit Rettungshubschraubern von der Unfallstelle abgeholt worden.

Die Straße wurde gesperrt.

Ermittlungen gestalten sich schwer

Auch am nächsten Tag ist noch immer unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Das bestätigte eine Polizeisprecherin auf Anfrage von DER WESTEN am Freitagmorgen. Sie erwartet auch in den nächsten Tagen keine neuen Erkenntnisse.

Der Deutschen Presse-Agentur zufolge sind vor allem fehlende Unfallzeugen der Grund für die zeitaufwendigen Ermittlungen.

Unfall erinnert an Tragödie in Berlin

Der Unfall weckt Erinnerungen an einen ähnlichen, aber noch deutlich tragischeren Unfall vor rund einem Jahr in Berlin, bei dem ebenfalls ein Junge ums Leben kam - sowie drei weitere Passanten. Der Fahrer eines SUV war ungebremst in eine Fußgängergruppe auf dem Gehweg gerast. Ermittler gehen davon aus, dass der Mann zuvor einen „Krampfanfall“ erlitten hatte. Sein Wagen war über die Gegenfahrbahn hinweg von der Straße abgekommen, hatte eine Ampel gerammt und einen Bauzaun durchbrochen. (fb/dpa)

 
 

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