NRW: Anwohner melden Corona-Verstoß auf Sportplatz – doch die Männer haben ein ganz anderes Geheimnis

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Köln. In der Corona-Krise gelten in NRW und bundesweit besondere Regeln. Wer sich nicht daran hält, der läuft schnell Gefahr Bekanntschaft mit dem Ordnungsamt zu machen.

So geschehen in der Nacht von Montag auf Dienstag in NRW. Anwohner meldeten einen Corona-Verstoß auf einem Sportplatz in Köln. Das Ordnungsamt rückte an – und sah sich schnell gezwungen, die Polizei zu verständigen.

Denn die sechs jungen Männer verstießen nicht nur gegen die Corona-Schutz-Verordnung.

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Nach Angaben der Polizei hat sich die Gruppe bei der Aufnahme ihrer Personalien äußerst aggressiv verhalten. Außerdem vernahmen die Beamten einen starken Marihuana-Geruch auf dem Kölner Sportplatz „Am Bilderstöckchen“.

Deshalb verständigten sie die Polizei. Die sollte bei einem der Männer (23) eine verdächtige Entdeckung machen.

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Polizei findet Bargeld und Drogen

In zwei Päckchen fanden die Beamten Bargeld in dreistelliger Höhe, jeweils „dealertypisch“ gestückelt, so ein Sprecher der Polizei Köln. In seinem Auto entdeckten die Polizisten außerdem ein kleines Tütchen mit weißem Pulver.

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Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um Drogen handelt. Das Tütchen und das Bargeld stellten die Beamten deshalb sicher. Der 23-Jährige kassierte eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Diese Strafe droht der Gruppe

Alle Beteiligten erhielten außerdem vom Ordnungsamt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutz-Verordnung.

Laut dem NRW-Bußgeldkatalog müssen alle Beteiligten wegen der „Zusammenkunft in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen“ mit einer Strafe von 200 Euro rechnen. (ak)

 
 

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