Düsseldorf

NRW: AfD fragt nach den Vornamen der Freibad-Straftäter – DAS ist die Antwort

Das Rheinbad in Düsseldorf/NRW musste dreimal geräumt werden.
Das Rheinbad in Düsseldorf/NRW musste dreimal geräumt werden.
Foto: Gerhard Berger/dpa

Düsseldorf. Es war der Aufreger des Sommers!

Jugendliche randalieren in Freibädern in NRW. Eine Massenschlägerei am Imbissstand in Haltern, Angriffe auf Bademeister in Essen und drei Räumungen des Düsseldorfer Rheinbades stehen unter anderem zu Buche.

NRW: Landesregierung mit Bilanz zu Freibad-Randale

Jetzt hat die NRW-Landesregierung nach einer AfD-Anfrage eine Bilanz der Straftaten in Schwimmbädern veröffentlicht. Darunter die Vornamen der Tatverdächtigen.

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In der Tatörtlichkeit „Freibad“, die seit diesem Jahr in der Kriminalstatistik erfasst wird, wurden 659 Fälle in NRW erfasst. Darunter vorwiegend einfache Diebstähle (160), Fahrraddiebstähle (124) und Hausfriedensbruch (58). Weit weniger kamen Drogendelikte(13), exhibitionistische Handlungen (5) und eine Vergewaltigung vor.

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30,7 Prozent ohne deutschen Pass

290 der 379 ermittelten Tatverdächtige haben die deutsche Staatsangehörigkeit. 30,7 Prozent der Verdächtigen hatten damit keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Da die AfD auch den Migrationshintergrund deutscher Tatverdächtiger abgefragt hat, lieferte die Landesregierung in ihrer Antwort auch die Vornamen der deutschen Tatverdächtigen.

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Von Aaron bis Zoe findet sich hier alles. Der häufigste Vorname: Mohamed (7 Fälle). Dicht gefolgt von: Maximilian (6), Tim (6), Dawid (5) und Houda (5). Bei Mädchen sind die häufigsten Vornamen Stefanie und Vanessa (je 3 Fälle) sowie Angelina, Nicole und Annika (2).

Die komplette Liste kannst du hier abrufen.

Rheinbad muss dreimal geräumt werden

Vor allem das Rheinbad in Düsseldorf war in die Schlagzeilen geraten. Dreimal musste das Bad geräumt werden. Zu den Vorfällen im Düsseldorfer Rheinbad hatte es widersprüchliche Aussagen gegeben. Als Konsequenz mussten Besucher ihren Ausweis bei Eintritt vorzeigen.

>>> Rheinbad Düsseldorf: Ausgerechnet ER muss seinen Ausweis zeigen

Auch rechte Gruppierungen versuchten die Vorfälle für ausländerfeindliche Stimmung zu nutzen. (hier mehr dazu)

 
 

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