NRW: Abscheuliche Tat! Unbekannte riskieren mit DIESER Aktion das Leben von Rettungskräften

In Lüdenscheid (NRW) mussten Helfer etwas Unglaubliches an ihrem Fahrzeug feststellen. (Symbolbild)
In Lüdenscheid (NRW) mussten Helfer etwas Unglaubliches an ihrem Fahrzeug feststellen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Benjamin Horn

Lüdenscheid. Was Einsatzkräfte des Roten Kreuzes in NRW am vergangenen Wochenende erleben mussten, macht einfach sprachlos. In der Nacht von Samstagabend auf Sonntagfrüh wurden an ihrem Rettungswagen mehrere Radmuttern gelöst!

Die Helfer befanden sich bereits im Wagen und merkten erst während einer Einsatzfahrt, dass etwas mit ihrem Fahrzeug nicht stimmte. Nur mit Glück wurde bei der Sabotage niemand verletzt.

NRW: Unbekannter löst Radmuttern

Wann der Unbekannte die Radmuttern gelöst hatte und warum, ist nicht bekannt. Den Insassen des Rettungswagens fiel der Sabotageakt in den frühen Morgenstunden des Sonntags auf. Gegen 2.30 Uhr bemerkten sie einige Unstimmigkeiten beim Fahren. Sie entschlossen sich, in eine Werkstatt zu fahren. Genau zum richtigen Augenblick, wie sich wenig später zeigen sollte.

Dort stellte man schnell fest, dass am Hinterrad vier der sechs Radmuttern gelöst worden waren! Dadurch wurde sowohl die Felge als auch der Aufnahmebolzen beschädigt. Weit dramatischer als der finanzielle Schaden von 500 Euro ist aber das Signal, das mit der Tat ausgesandt wurde.

Schließlich sind die Rettungswagen mitunter mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs. Im Notfall zählt zudem mitunter jede Minute. Durch das Lösen der Radmuttern wurde also nicht nur leichtfertig das Leben der Fahrer und Helfer aufs Spiel gesetzt, sondern auch das möglicher Patienten oder Hilfsbedürftiger.

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Polizei sucht nach Hinweisen

Die Polizei sucht nun nach möglichen Tätern. Dabei kommen mehrere mögliche Tatorte in Betracht:

  • Fahrzeugstandort an der Hochstraße
  • Einsatzort an der Feldstraße

Am Einsatzort hatte der Rettungswagen gegen 20.40 Uhr für etwa 20 Minuten unbeaufsichtigt gestanden. Zudem habe sich zu diesem Zeitpunkt eine größere Menge Schaulustiger in der Nähe aufgehalten.

Es ist nicht der erste Fall in NRW, bei dem mutmaßlich Radmuttern an einem Rettungswagen gelöst wurden. Im März 2019 soll sich so ein Fall bereits in Hattingen abgespielt haben

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Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und sucht dringend nach Zeugen des Vorfalls. Wenn du etwas gesehen hast, melde dich bitte bei der Wache in Lüdenscheid unter 02351/9099-0. (dav)

 
 

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