Waffen-Attrappe beschert Karnevalisten vorzeitiges Party-Aus

Eine Verkleidung als Terrorist ist zu Karneval nicht gerne gesehen.
Eine Verkleidung als Terrorist ist zu Karneval nicht gerne gesehen.
Foto: dpa
Waffen-Attrappen zu Karneval sind keine gute Idee. Das hat jetzt ein Karnevalist aus Mönchengladbach erfahren, der von der Polizei angesprochen wurde.

Mönchengladbach. Für einen Karnevalisten aus Mönchengladbach war die ausgelassene Stimmung an Altweiber schnell wieder vorbei. Er war mit einer Sturmgewehrattrappe ausgerüstet im Gladbacher Stadtteil Giesenkirchen feiern, weshalb er von den Polizisten vor Ort angesprochen wurde. Daraufhin habe der Mann von selbst eingesehen, dass sein Kostüm unpassend sei, sagte ein Sprecher der Gladbacher Polizei. Der Karnevalist kündigte an, sich umgehend umzuziehen und anschließend weiterzufeiern.

Berichte, dass der Mann auch eine Sturmhaube getragen haben soll, konnte der Polizeisprecher nicht bestätigen. "Uns ging es nur darum sicherzugehen, dass es sich nicht um eine echte Waffe handelte. Menschen mit vermummten Gesichtern haben wir heute häufiger", sagte er schmunzelnd.

Polizei hatte bereits im Vorfeld vor solchen Kostümen abgeraten

Die Polizei hatte bereits im Vorfeld gebeten, auf Terroristen-Kostüme und Spielzeugwaffen zu verzichten, weil das die Menschen verunsichern könnten. "Wir können nur dringend davon abraten, in einer solchen Kostümierung an Großveranstaltungen teilzunehmen“, hatte ein Mönchengladbacher Polizeisprecher vor zwei Wochen der "Rheinischen Post" gesagt. (sjb)

 
 

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