Meerbeck und Musik lagen ihm am Herzen

Foto: Ulla Michels

Moers/Duisburg..  Am gestrigen Freitag ist auf dem Friedhof in Kapellen Birger Gesthuisen beigesetzt worden. Gesthuisen war in der vorigen Woche im Alter von 62 Jahren verstorben.

Birger Gesthuisen war Musikjournalist und -produzent. Doch der gebürtige Rheinhauser, der die meiste Zeit seines Lebens in Moers lebte, war in der Grafenstadt insbesondere auf Grund seines Engagements für den Stadtteil Meerbeck bekannt. Gesthuisen setzte sich vehement für den Erhalt der Bergarbeitersiedlung ein, in der er selbst wohnte. Die seinerzeitige Bürgerinitiative trug nicht umsonst den Spitznamen „Birger-Initiative“. Noch 2013 beteiligte er sich an den Planungen für eine Sanierung der Siedlung, die für die Bewohner bezahlbar ist.

Der überwiegende Teil der Arbeiten des Musikjournalisten Birger Gesthuisen entstand in Zusammenhang mit Sendungen für den WDR. 2009 erschien sein Buch „Musikwelten NRW – Kulturen der Einwanderer“. Zu seinen Weggefährten gehören zudem Bruno Schmitz, bekannt von der Kölner „Stunksitzung“, und Uwe Lyko alias Herbert Knebel. Gesthuisen und Lyko lebten zeitweise in einer Wohngemeinschaft in Meerbeck.

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