Düsseldorf

Nach Vergewaltigung in Düsseldorf: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest – so ging er den Ermittlern ins Netz

Nach der Vergewaltigung in Düsseltal hat die Polizei Düsseldorf einen Tatverdächtigen festgenommen. (Symbolbild)
Nach der Vergewaltigung in Düsseltal hat die Polizei Düsseldorf einen Tatverdächtigen festgenommen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Düsseldorf. Nach der brutalen Vergewaltigung auf offener Straße in Düssldorf-Düsseltal Ende Februar hat die Polizei einen Ermittlungserfolg bekanntgegeben.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten, konnten die Ermittler einen Mann (39) festnehmen, der dringend verdächtigt wird, eine Frau am 23. Februar gegen 4.30 Uhr auf der Mülheimer Straße im Düsseldorfer Stadteil Düsseltal vergewaltigt zu haben.

Polizei Düsseldorf überführt mutmaßlichen Vergewaltiger von Düsseltal – mittels DNA-Spuren

Mit einem Phantombild jagte die Polizei nach einem relativ kleinen, kräftigen Mann zwischen 40 und 50 Jahren. Hier mehr Infos >>> Rund zwei Monate später konnte der 39-Jährige mittels eines DNA-Treffers überführt werden, teilten die Behörden in Düsseldorf mit.

Der polizeibekannte Mann wurde bereits Ende letzter Woche festgenommen und wegen Vergwaltigung dem Haftrichter vorgeführt. Er befindet sich bereits in Untersuchungshaft.

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Mutmaßlicher Vergewaltiger dementiert

Auch wenn der Tatverdächtige die Vergewaltigung dementiert: Die Ermittler sind sicher, dass es sich bei dem 39-Jährigen um den Täter handelt. „Die DNA-Spuren sind eindeutig“, sagte ein Sprecher der Polizei Düsseldorf gegenüber DER WESTEN.

Außerdem passe die Statur zu der Täterbeschreibung, die das Opfer abgegeben hatte. So ist der Festgenommene 1,67 Meter groß und 88 Kilogramm schwer. Es bestehe nach Angaben des Polizeisprechers überdies große Ähnlichkeit zwischen dem Aussehen des Mannes und dem gezeichneten Phantombild.

Darum war der Verdächtige in der Datenbank der Polizei

Dass die Polizei die DNA des 39-Jährigen in der Datenbank finden konnte, liegt an dessen Aktivitäten zu Beginn des Jahres.

Da war der mutmaßliche Vergewaltiger wegen verschiedener Raub-Delikte in Erscheinung getreten. Zu sexuellen Übergriffen kam es in diesen Fällen allerdings nicht.