Nach Silvester-Amokfahrt in Essen und Bottrop: Neue entscheidende Erkenntnisse über den Fahrer

Bei einer Amokfahrt in Bottrop und Essen wurden in der Silvesternacht mehrere Menschen verletzt.
Bei einer Amokfahrt in Bottrop und Essen wurden in der Silvesternacht mehrere Menschen verletzt.
Foto: dpa

Essen/Bottrop. Der Amokfahrer, der in der Silvesternacht in Bottrop und Essen an vier Tatorten bewusst auf Menschen zu raste und sie zum Teil schwer verletzte, ist schuldunfähig.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann die Taten aufgrund seiner psychischen Erkrankung begangen hat.

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Silvester-Amokfahrt in Essen und Bottrop: Beschuldigter soll in psychiatrische Klinik

Die Staatsanwaltschaft beantragte nun beim Landgericht, dass der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Dort verbrachte er bereits die letzten Monate.

Dem Mann wird versuchter Mord sowie vollendete bzw. versuchte Körperverletzung in zwölf Fällen vorgeworfen. Hinzu kommen gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr. Er verletzte 14 Personen, darunter eine Frau schwer.

Der Mann steuerte in der Silvesternacht an vier Tatorten mit seinem Auto bewusst auf fremde Passanten zu. Zuerst raste er in Bottrop an der Osterfelder Straße auf Fußgänger zu, dann am Berliner Platz. Er floh in Richtung Essen, wo er von der Polizei gestoppt wurde.

Beamte vermuteten nach der Tat verminderte Schuldfähigkeit

Damals hieß es, Andreas N. hätte aus rechtsextremen Motiven heraus gehandelt. Die Personen, auf die er in der Tatnacht zusteuerte, stammten hauptsächlich aus Syrien oder Afghanistan. Der Tatverdächtige hatte allerdings keine Verbindungen in die rechtsextreme Szene.

Später hieß es seitens der Staatsanwaltschaft, dass er zur Tatzeit mindestens „erheblich vermindert schuldfähig“ war: „Auch eine vollständig aufgehobene Schuldfähigkeit kann derzeit nicht sicher ausgeschlossen werden“, hieß es zu dem Zeitpunkt. (vh)

 
 

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