Münster Zoo: Pfleger will Vögel füttern – unfassbar, was die Tiere dann tun

Zoo Münster: Als Tierpfleger Ralf die Vögel füttern wollte, kam es zu außergewöhnlichen Szenen.
Zoo Münster: Als Tierpfleger Ralf die Vögel füttern wollte, kam es zu außergewöhnlichen Szenen.
Foto: Screenshot WDR / BR (Montage: DER WESTEN)

Münster. Die Fütterungen im Zoo Münster sind jeden Tag ein ganz besonderes Highlight für die Besucher. Dabei können sie Vögel, Tiger, Löwen und Co. in Münster aus nächster Nähe betrachten. Und dabei vielleicht sogar noch ein paar spannende Infos vom Zoo-Wärter abstauben.

Wer allerdings nicht gerade in den Zoo kann, weil es draußen möglicherweise schüttet wie aus Eimern, muss auf Zoo-Tiere nicht verzichten - und kann in der WDR-Sendung „Pinguin, Löwe & Co“ im Zoo Münster dabei sein.

Zoo Münster: Vögel überraschen Pfleger Ralf

Dort begibt sich nämlich Vogelpfleger Ralf Nacke mit einem Eimer voller Futter zum Teich im Zoo Münster.

Dort tummeln sich Schwäne und viele verschiedene Entenarten. Doch das Verhalten eines Tieres verdutzt den Pfleger Ralf Nacke im Zoo Münster doch gewaltig.

Es geht um „Mini-Petra“, den Nachwuchs bei den Trauerschwänen. Die australischen Wasservögel sind Ralf Nackes Lieblingsvögel auf dem Teich im Münsteraner Allwetterzoo. „Die besuchen uns auch oft oben in der Futterküche, eventuell auch mit Küken“, erzählt er. „Ja, die haben schon was.“

Im Gegensatz zu den schwarz gefiederten Erwachsenen haben die Jungtiere ein eher hellgraues Federkleid. Ob es sich bei der kleinen „Mini-Petra“ jedoch tatsächlich um ein Weibchen handelt, ist nicht bekannt – bisher hatten die Pfleger noch keine Chance, das Geschlecht des Schwanenkükens festzustellen.

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Das ist der Allwetterzoo Münster:

  • Wurde 1875 als Zoologischer Garten zu Münster eröffnet
  • 1974 erhielt er den Namen Allwetterzoo, weil die Zooarchitekten darauf achteten, die meisten Gebäude mit überdachten Gängen zu verbinden
  • Im Zoo leben fast 3.500 Tiere von 345 verschiedenen Arten
  • 2019 verzeichnete der Zoo über 680.000 Besucher
  • Der Eintritt kostet für Erwachsene 17,90 Euro und für Kinder 9,90 Euro
  • Trotz Corona ist der Zoo derzeit geöffnet

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„Mini-Petra“ bekommt jedenfalls Sonderfutter – Salatblätter. Doch das schmeckt den anderen Wasservögeln natürlich auch. Die Reaktion des kleinen Trauerschwans auf die Salat-Konkurrenz lässt Pfleger Nacke verdutzt zurück.

Tierpfleger verdutzt: „Habe ich noch nicht gesehen!“

Kommt eine Ente dem Salatblatt von „Mini-Petra“ zu nahe, schießt der kleine Schwan vor und schnappt und pickt nach den anderen Wasservögeln. Dabei sind die potentiellen Nahrungsdiebe deutlich größer als die kleine Petra. Mit diesem aggressiven Verhalten des Jungtieres hat Ralf Nacke überhaupt nicht gerechnet.

„Habe ich auch noch nicht gesehen, dass die Küken das so machen“, murmelt er vor sich hin. „Das hat er von seinen Alten abgeguckt.“ Von der Grazie und Eleganz, die Schwänen sonst immer nachgesagt werden, ist hier kaum etwas zu sehen.

Es waren eigentlich zwei Küken, eins sei direkt nach einem Tag an einer Kopfverletzung gestorben, erzählt Ralf Nacke. „Das könnte ein Reiher gewesen sein oder eine der anderen Enten, so etwas passiert.“ Normalerweise habe der Zoo immer vier bis fünf Trauerschwan-Küken. Dieses Jahr seien es deutlich weniger.

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