Münster Zoo: Känguru-Mutter bekommt Nachwuchs – dann geschieht das Drama

Ein Känguru im Allwetter Zoo Münster trägt seinen Nachwuchs im Beutel – kurz darauf kommt es zum Drama.
Ein Känguru im Allwetter Zoo Münster trägt seinen Nachwuchs im Beutel – kurz darauf kommt es zum Drama.
Foto: Screenshot Bayrischer Rundfunk

Der Allwetterzoo in Münster beherbergt über 3000 Tiere von über 300 Tierarten – damit auch Menschen außerhalb des Zoo Münster an der interessanten Tierwelt teilhaben können, strahlt der Bayrische Rundfunk regelmäßig die Doku „Pinguin, Löwe & Co.“ aus dem Zoo in Münster aus.

In der Episode am Mittwoch lagen Freud und Leid nah beieinander – der Nachwuchs eines Kängurus führt zum Drama.

Zoo Münster: Känguru bekommt Nachwuchs – doch es gibt ein Problem

Auch das sogenannte Bennett-Känguru ist im Allwetterzoo in Münster vertreten. Im Gehege gab es Grund zur Freude: eine Beuteltier-Mutter erwartete Nachwuchs.

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Das ist der Allwetterzoo Münster

  • Wurde 1875 als Zoologischer Garten zu Münster eröffnet
  • 1974 erhielt er den Namen Allwetterzoo, weil die Zooarchitekten darauf achteten, die meisten Gebäude mit überdachten Gängen zu verbinden
  • Im Zoo leben fast 3.500 Tiere von 345 verschiedenen Arten
  • 2019 verzeichnete der Zoo über 680.000 Besucher
  • Der Eintritt kostet für Erwachsene 17,90 Euro und für Kinder 9,90 Euro
  • Trotz Corona ist der Zoo derzeit geöffnet
  • Die Öffnungszeiten des Münsteraner Allwetterzoos sind von 9 bis 19 Uhr

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Doch während normalerweise nur ein Junges von der Mutter groß gezogen wird, hatte es die Mutter plötzlich mit zwei Jungtieren zu tun – ein großes Problem für den Nachwuchs und den Zoo.

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Zoo Münster: Känguru-Nachwuchs muss sterben

Denn das zweite Junges war der Känguru-Mutter von selbst aus dem Beutel gefallen, wurde daraufhin nicht mehr von seiner Mama aufgenommen.

Ein solcher Vorfall ist ein Zeichen dafür, dass der Nachwuchs nicht genug Nahrung bekommen hat und dementsprechend nicht genug Widerstandskräfte entwickeln konnte.

Das kleine Känguru musste sich bereits kurz nach der Geburt wegen einer Backen-Entzündung einer Kiefer-Operation unterziehen. Doch auch danach ging es „Backe“, wie das Junge wegen seiner Verletzung genannt wurde, nicht besser.

Schließlich musste Tierärztin Sandra Sielinski das Tier einschläfern – ein Schritt, der sie nicht kalt ließ: „Mir hat das so leidgetan, das heute Morgen einzuschläfern“, gesteht sie einer Kollegin kurz danach.

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Tragisch: „Backe“ war nicht nur von seiner Mutter verstoßen worden, sondern hatte durch den Stress auch Magengeschwüre gebildet – und wäre in ein paar Tagen wohl von selbst gestorben. Ein trauriger Tag im Allwetterzoo Münster. (kv)

 
 

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