Münster: Polizisten müssen Schäferhund erschießen - doch es wird noch tragischer

Ein Schäferhund musste von Polizisten in Münster erschossen werden. (Symbolbild)
Ein Schäferhund musste von Polizisten in Münster erschossen werden. (Symbolbild)
Foto: Imago/ Imagebroker

Münster. Am Freitagnachmittag mussten Polizisten in Münster einen Schäferhund erschießen, damit sich Rettungskräfte Zutritt zu einer Wohnung an der Travelsmannstraße verschaffen konnten.

Münster: Bewohner lag leblos auf den Boden

Nachbarn hatten gegen 16.30 Uhr die Polizei alarmiert, nachdem sie verdächtige Feststellungen in einer Wohnung gemacht hatten. Die Polizei entdeckte daraufhin durch das Fenster der Wohnung, den 65-jährigen Bewohner leblos auf dem Badezimmerboden liegen.

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Die Helfer konnten die Wohnung jedoch nicht betreten, da der bekannt aggressive Schäferhund des hilflosen Herrchens sich nicht beruhigen ließ. Auch ein hinzugerufener Diensthundeführer konnte das Tier nicht besänftigen.

Letztlich mussten die Beamten den Hund erschießen, damit die Rettungskräfte zu dem 65-jährigen Bewohner konnten. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (jgi)