Essen

Ranking zeigt: So günstig ist Bahnfahren im Ruhrgebiet – doch es gibt einen Haken

Die Preise für Bus- und Bahnfahren im Ruhrgebiet ziehen an. (Symbolbild)
Die Preise für Bus- und Bahnfahren im Ruhrgebiet ziehen an. (Symbolbild)
Foto: imago/Ralph Lueger

Essen. Der eine hat keine Lust auf Stau, der nächste denkt umweltbewusst, und für den anderen ist wiederum der Preis entscheidend: Millionen Pendler in Deutschlands Metropolen fahren mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit. Und das hat seinen Preis, wie ein Vergleich zeigt.

Wer regelmäßig die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, kauft sich dazu gerne ein Monatsticket und muss vielerorts zum Monatsbeginn tief in die Tasche greifen. Das Vergleichsportal „Hausfrage“ hat nun die Ticketpreise für Monats- und Einzeltickets im städtischen Nahverkehr in 30 deutschen Großstädten verglichen.

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Was kostet ein Monatsticket im Ruhrgebiet?

Das Ergebnis: Im Ruhrgebiet ist es deutlich günstiger als in anderen Städten. Das billigste Monatsticket gibt es in Duisburg und Gelsenkirchen (73,95 Euro). Etwas teurer ist es in Dortmund, Essen und Bochum, wo eine Fahrkarte für den ganzen Monat im gesamten Stadtgebiet 77,35 Euro kostet.

Damit liegen die Ruhrmetropolen im Mittelfeld der Preisklassen. Das gilt auch für Einzeltickets, die in den Großstädten im Pott zwischen 2,80 und 2,90 Euro kosten.

In Hamburg ist Nahverkehr am teuersten

Am günstigesten ist der ÖPNV in Freiburg. Dort kostet das Monatsticket nur 55 Euro. Die Hamburger gucken hingegen in die Röhre. Ihr Monatsticket kostet im Vergleich zu Freiburg fast doppelt so viel. Andere Städte in NRW liegen etwa auf dem Ruhrgebiets-Niveau: Aachen (70,60 Euro), Krefeld (73,95 Euro), Münster (76 Euro), Wuppertal und Düsseldorf (77,35 Euro), Bielefeld (78 Euro).

Richtig teuer wird es dagegen im südlichen NRW: in Köln und Bonn kostet das Monatsticket 98,50 Euro.

VRR erhöht die Preise

Für Nutzer des ÖPNV im Ruhrgebiet gibt es allerdings auch eine schlechte Nachricht: So war die Preiserhöhung im Ruhrgebiet zu Beginn des Jahres 2019 höher als der bundesweite Durchschnitt (1,4 Prozent).

Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) stiegen die Ticketpreise um satte 1,8 Prozent.

 
 

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