Michael Wendler dreht bei „Goodbye Deutschland“ so richtig auf: Das können die Amerikaner vom Schlagerstar lernen

Michael Wendler will in den USA durchstarten.
Michael Wendler will in den USA durchstarten.
Foto: Dominik Göttker

Dass Michael Wendler vermutlich nicht das schüchternste Licht unter der Sonne ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. In der VOX-Sendung „Goodbye Deutschland“ zeigte der selbst ernannte König des Popschlagers aber wieder einmal, wie groß das Ego des Wendler wirklich ist.

Seit zwei Jahren lebt er mit seiner Familie in Cape Coral, Florida. Naheliegend, dass der Wendler auch seine Musik an den Ami bringen will. Die können schließlich auch noch einiges von ihm lernen. Glaubt er zumindest.

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„Meine Musik macht gute Laune. Sie sorgt dafür, dass die Leute in Wallung kommen“, schwadroniert er gemütlich im weißen Glitzershirt auf der Harley sitzend daher. Ärgerlich nur die folgende Erkenntnis: „Die Amerikaner kennen den Discofox ja noch gar nicht.“

Das muss natürlich geändert werden. „Warum sollen die nicht die Schritte lernen, oder ich bringe sie ihnen bei.“ Ärgerlich nur, dass die Amerikaner, zumindest die, die ihm gerade beim Videodreh zur neuen Single zuschauen, ihn gar nicht kennen.

Noch kennt ihn in Amerika kaum einer

„Michael Wendler? Ist das der Name deiner Band?“, fragt ihn ein älterer Herr verwirrt. Da wird er wohl noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten müssen.

Am neuen Album dürfte es nicht scheitern. Sagt zumindest der Wendler. Denn schon sein neuer Song, das Nachfolgelied seines Superhits „Sie liebt den DJ“, sei grandios. „Ich find's super, er ist groß. Auch diese Sentimentalität in dem Song. Dieses Gefühl. Das packt dich!“

Die Idee: Dieses Mal soll das Lied aus der Sicht des DJs gesungen werden, „der die kleine Maus vermisst“. Sein Kölner Arrangeur Hermann findet den Song auf jeden Fall ganz toll. Ob das die breite Masse auch so sieht, wird sich zeigen.

Hier kannst du den Wendler sehen

Wenn du die neuen Songs live sehen willst: Der Wendler ist bald auch wieder im Revier unterwegs. Am 19. Mai tritt der König des Popschlagers in der Oberhausener Turbinenhalle auf. Das Konzert ist leider schon restlos ausverkauft. Wenn du dafür keine Karten hast: Am 29 Juni gibt der Wendler im „Schroeder Ambiente“ noch ein ganz intimes Konzert in der Oberhausener Innenstadt.

 
 

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