Düsseldorf

Mega-Staus in NRW: Verkehrsminister will jetzt Standstreifen als Fahrbahn freigeben

An manchen Tagen im Oktober gab es 400 Kilometer Stau in NRW. (Archivbild)
An manchen Tagen im Oktober gab es 400 Kilometer Stau in NRW. (Archivbild)
Foto: dpa/Archivbild

Düsseldorf. Diese Maßnahme zeigt das ganze Ausmaß des Autofahrer-Elends: Die Staus in NRW sind derart massiv geworden, dass Verkehrsminister Hendrik Wüst jetzt auf mehreren Autobahnen den Standstreifen zur zusätzlichen Fahrbahn erklären wird.

Das berichtet die WAZ. Das soll demnach ab Mitte 2018 auf der A3 zwischen dem Kreuz Hilden und Ratingen-Ost und ab 2019 auf der A52 zwischen Mönchengladbach-Nord und dem Kreuz Neersen passieren.

Stau-Chaos: „Müssen jede Maßnahme ergreifen“

Das sind insgesamt 33 Kilometer: Damit werde man zwar nicht das Stauproblem lösen, „aber wir müssen jede Maßnahme ergreifen, die Besserung verspricht“, so der NRW-Minister gegenüber der Zeitung.

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In einigen Teilbereichen der A 57, der A 4 und der A 45 ist die Nutzung des Seitenstreifens bereits erlaubt - allerdings nur unter bestimmten Bedingungen und nach Freigabe durch die NRW-Verkehrszentrale.

Den ganzen WAZ-Artikel gibt es hier. (pen)

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