Maskenpflicht in NRW: Verstoß gegen Corona-Regel – so viel musst du in deiner Stadt zahlen

Baumwoll-Maske richtig reinigen: So geht’s!

In Deutschland herrscht vielerorts Maskenpflicht, um andere zu schützen. Doch die mehrfach verwendbaren Baumwollmasken müssen zum eigenen Schutz regelmäßig gereinigt werden. Wir zeigen wie.

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Seit eineinhalb Wochen gilt die Maskenpflicht in NRW. Im öffentlichen Nahverkehr, im Supermarkt und in Arztpraxen ist das Tragen einer Maske Pflicht. Diese Regelung wird immer weiterausgebaut. So müssen Besucher von Tierparks und Zoos ebenfalls eine Maske tragen.

Wer sich nicht dran hält, für den kann es richtig teuer werden. Das Land NRW sieht zwar kein Bußgeld vor, doch einige Städte haben sich auf einen Betrag festgelegt, wenn die Maskenpflicht in der NRW-Stadt nicht eingehalten wird. Wir verraten dir, wo es richtig teuer wird.

Maskenpflicht in NRW: Nicht einheitlich geregelt

Richtig viel kostet der Verstoß in Köln. Ganze 100 Euro werden fällig, wenn du deine Maske vergisst oder sie mutwillig nicht trägst. Die Stadt Köln schreibt: „Ab sofort wird bei Verstoß einheitlich im gesamten Regierungsbezirk Köln ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro fällig, wenn jemand auf dem Wochenmarkt, in einem Geschäft oder im öffentlichen Nahverkehr nach Aufforderung der Maskenpflicht nicht nachkommt.“

Das Ordnungsamt wird dies kontrollieren. Zum Regierungsbezirk Köln gehören ebenfalls: Bonn, Leverkusen, Kreis Dü­ren, Kreis Eus­kir­chen, Kreis Heins­berg, der Ober­ber­gi­sche Kreis, der Rhein-Erft-Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis und der Rhei­nisch-Ber­gi­sche-Kreis. Dort gilt das Bußgeld in Höhe von 100 Euro.

Recklinghausen greift bei erneuten Verstößen richtig durch. In einer schriftlichen Mitteilung heißt es: „Fachbereichsleiter Axel Petersmeier hat sich mit seinen Kollegen aus den Städten des Kreises auf die Höhe der zu verhängenden Bußgelder verständigt. Wird eine Einzelperson in einem Geschäft oder einem Bus ohne Maske angetroffen, wird ein Bußgeld von 35 Euro fällig. Im Wiederholungsfall steigt das Bußgeld auf 150 Euro.“

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Das sind die Symptome des Coronavirus':

  • Fieber (häufig)
  • trockener Husten (häufig)
  • Schnupfen (selten)
  • Kurzatmigkeit (selten)
  • Gliederschmerzen (selten)
  • Hals- und Kopfschmerzen (selten)
  • Durchfall oder Erbrechen (selten)

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Für Inhaber von Geschäften wird es noch teurer. Wird dort zum Beispiel der Mindestabstand nicht eingehalten oder nicht darauf geachtet, dass Kunden eine Maske tragen, müssen 250 Euro gezahlt werden.

In Essen gibt es wiederrum kein Bußgeld, wenn jemand sich nicht an die Maskenpflicht hält. Das Ordnungsamt kontrolliert im öffentlichen Raum und weist bei Verstößen darauf hin. Von der Stadt Essen heißt es: „Im Großen und Ganzen halten sich die Essenerinnen und Essener an diese Pflicht. Es gibt auch eine hohe soziale Kontrolle.“

Viele Städte setzen auf Vernunft

Auch in Düsseldorf setzt man auf die Vernunft der Bürger. Ein Stadt-Sprecher gegenüber DER WESTEN: „Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt im Hinblick auf die Schutzmaskenpflicht in erster Linie auf die Einsicht und Vernunft der Menschen. Am ersten Geltungstag der neuen Verordnung hat sich ja bereits gezeigt, dass sich der Großteil der Menschen an die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske in Bussen und Bahnen und Einzelhandelsgeschäften hält. Bei Verstößen sind nicht zuletzt die Einzelhändler und die Rheinbahn gefordert, im Rahmen ihres Hausrechts aktiv zu werden."

In Duisburg wurden laut Stadt bisher keine Verstöße festgestellt. Wird eine Person aber erwischt, so wird ein Bußgeld von 50 Euro fällig. Bei einem wiederholten Verstoß droht ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

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Aus Dortmund heißt es: „Die Stadt Dortmund begrüßt es natürlich, dass die Bürgerinnen und Bürger durch das Tragen von Masken sich und andere schützen. Bußgelder können aufgrund einer fehlenden Bußgeldnorm in der Corona-Schutzverordnung nicht erhoben werden. Die Außendienstkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes sprechen aber Menschen an und informieren die Bürgerinnen und Bürger zu diesem Thema.“

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Gleiches gilt in Mülheim, Gelsenkirchen, Solingen und Wuppertal. Dort gibt es lediglich eine Verwarnung. Bei einem erneuten Verstoß droht eine Anzeige. (ldi)

 
 

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