Mann will Handy seiner Ehefrau kontrollieren - dann hackt er 39 Mal mit einem Beil auf sie ein

Das Blutbad soll der Mann mit einem Beil angerichtet haben. (Symbolbild)
Das Blutbad soll der Mann mit einem Beil angerichtet haben. (Symbolbild)
Foto: Stephan Eickershoff / FUNKE Fotoservices

Siegburg. Ein Ehestreit in Siegburg endete am 1. Oktober 2017 in einem Blutbad. Deshalb steht ein Mann (36) derzeit in Bonn vor Gericht.

Der 36-Jährige soll am Tag der Eskalation von seiner Ehefrau verlangt haben, ihm ihr Handy auszuhändigen, wohl aus Eifersucht vor anderen Männern.

Weil seine Frau sich weigerte, soll der Mann sie zunächst verprügelt haben. Laut Anklageschrift der Bonner Staatsanwaltschaft habe er dann ein Küchenmesser mit einer 20 Zentimeter langen Klinge und ein Beil aus der Küche geholt. Das berichtet der Express.

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Mann schuldunfähig?

Er soll mit dem Messer auf seine Frau eingestochen und sie mit dem Beil 39 Mal zugeschlagen haben. Die Hiebe trafen vorwiegend den Hinterkopf der 27-Jährigen. Die Frau verblutete an Ort und Stelle.

Trotz der unfassbar brutalen Tat geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der mutmaßliche Täter nicht schuldfähig ist. Ein Psychiater bescheinigte dem Mann eine Schizophrenie.

Opfer lebte erst seit 34 Tagen in Deutschland

Der 36-Jährige kam 1998 als Kriegsflüchtling aus dem Kosovo nach Deutschland. Kurz vor der Tat durfte der Mann seine Ehefrau aus dem Kosovo nach Deutschland holen. 34 Tage später war sie tot.

In Kürze soll der Mann aus der U-Haft in eine Psychiatrie überführt werden.

(ak)

 
 

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