Marl

Mann fährt Jungen in Marl an – dann macht er etwas Verwerfliches

Die Polizei ermittelte nach einer Unfallflucht in Marl. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelte nach einer Unfallflucht in Marl. (Symbolbild)
Foto: imago/Ralph Peters

Marl. Nach einem besonders dreisten Fall von Unfallflucht in Marl ermittelte am Donnerstag die Polizei Recklinghausen.

Was war passiert? Gegen 14 Uhr fuhr ein Junge (13) mit seinem Tretroller über die Kreuzung Falkenstraße / Finkenstraße in Marl. Ein Autofahrer erkannte die Situation offenbar zu spät und stieß mit dem 13-Jährigen zusammen.

Zunächst stieg der Mann noch aus seinem Auto aus und erkundigte sich nach dem gestürzten Kind. Doch dann machte er etwas vollkommen Verwerfliches.

Fahrer will Schuld nach Unfall in Marl mit Geld begleichen

Obwohl das Unfallopfer dem Fahrer und seiner weiblichen Begleitung mitteilte, dass es ihm nicht gut gehen würde, kümmerte sich das Duo nicht um ihn.

Stattdessen gab der Mann dem Jungen lediglich ein wenig Geld, stieg mit seiner Begleitung wieder ins Auto und brauste mit quietschenden Reifen davon.

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Unfallopfer nach Schwächeanfall im Krankenhaus

Zuhause erzählte der Junge seinen Eltern von dem unglaublichen Vorfall und erlitt dabei einen Schwächeanfall. Er wurde sofort mit Verdacht auf innere Verletzungen in die Kinderklinik gebracht.

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Seine Eltern erstatteten Anzeige bei der Polizei. Daraufhin suchten die Beamten nach einem dunkelblauen Ford mit Recklinghäuser Kennzeichen.

Polizei erzielt Ermittlungserfolg innerhalb kürzester Zeit

Innerhalb von 24 Stunden konnte die Polizei einen Tatverdächtigen (19) präsentieren. Dabei profitierten die Beamten von einer guten Beschreibung der Personen sowie des Autos, das sich der Junge gemerkt hatte.

Die Polizei fand Spuren am Auto des 19-Jährigen, die von dem Unfall stammen könnten. Die Polizei muss nun herausfinden, ob sich der Tatverdächtige tatsächlich der Unfallflucht schuldig gemacht hat. Die Ermittlungen dazu dauern an.

 
 

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